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Brauchtum

Wiesn: 558 Patienten am ersten Tag

Die erste „Bierleiche“ musste bereits kurz nach dem Anzapfen behandelt werden. Wenig später musste jemand ins Krankenhaus.

Albert Füracker (CSU), bayerischer Finanzminister, sticht im Hofbräuzelt die erste Maß an. Foto: Felix Hörhager
Albert Füracker (CSU), bayerischer Finanzminister, sticht im Hofbräuzelt die erste Maß an. Foto: Felix Hörhager

München.Die Helfer der Wiesn-Sanitätswache haben am ersten Tag des Oktoberfests deutlich mehr zu tun gehabt als im Vorjahr.

Sanitäter und Ärzte der Aicher Ambulanz Union versorgten 558 Patienten, im Vorjahr waren es knapp hundert weniger (469 Patienten).

Die Teams rückten 200 Mal aus und transportierten mit ihren Tragen 122 Patienten in die Sanitätswache. Mehrere Patienten mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Unter anderem mussten viele Wunden versorgt werden. „Unsere Ärzte haben viel genäht“, sagte Aicher-Sprecherin Ulrike Krivec.

Zwei Übergriffe auf die Retter

Die erste „Bierleiche“ hatten die Sanitäter am Samstag bereits zehn Minuten nach dem Anzapfen behandelt. „Eine 18-jährige Engländerin hatte vorher zuviel getrunken und dann eine Alkoholvergiftung erlitten.“ Den ersten Abtransport von der Wiesn ins Krankenhaus verzeichnete der Sanitätsdienst wenige Minuten später: Eine Bedienung hatte einen Maßkrug ins Gesicht bekommen.

Zwei Mal kam es zu zwei Übergriffen auf Helfer des Sanitätsdienstes. Ein alkoholisierter Besucher schlug einer Sanitäterin auf die Schulter und anschließend auf den Rumpf. Wegen der Prellungen konnte sie nicht weiterarbeiten. Ein Sanitäter erlitt einen Faustschlag ins Gesicht, so dass dieser ebenfalls seinen Dienst abbrechen musste.

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