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Bayern
Montag, 25. Juni 2018 23° 3

Wirtschaft

Wirtschaftsminister Pschierer sieht Weltpolitik mit Sorge

Bayerns Wirtschaftsminister Franz Pschierer (CSU) sieht mit Sorge auf die welt- und europapolitische Lage. „Wir können das aber nicht beeinflussen“, sagte er am Donnerstag in München. Der Politiker forderte deswegen von der EU und ihren Mitgliedstaaten gemeinsame Antworten auf die Entwicklungen.

Bayerns Wirtschaftsminister Franz Pschierer (CSU). Foto: Lino Mirgeler/Archiv
Bayerns Wirtschaftsminister Franz Pschierer (CSU). Foto: Lino Mirgeler/Archiv

München.Wichtigster Handelspartner sollten auch weiterhin die USA bleiben. Pschierer warnte vor möglichen Folgen von Strafzöllen und Handelsbarrieren für bayerische Firmen. Auch mit China soll die Zusammenarbeit ausgebaut werden, unter anderem mit einer neuen Repräsentanz - auch wenn der Aufstieg des Landes nicht nur positiv sei: „Es ist nicht nur ein Schwellenland, sondern ein ernstzunehmender Konkurrent.“

Der Brexit solle eine Chance für den Standort Bayern werden: „Wir bieten nicht nur München an, sondern den ganzen Freistaat“, erklärte Pschierer. Er hoffe, dass unter anderem Finanzanbieter nach einem möglichen Wegzug aus London neue Standorte in Bayern suchten.

Wegen der engen Beziehungen zu Italien mache er sich „ernsthaft Sorgen“, sollte die neue Regierung aus EU-Kritikern ins Amt kommen. Die europäischen Stabilitätskriterien werden seiner Einschätzung nach verfehlt werden. Das habe Auswirkungen auf das Bankensystem des Landes, dabei sei Bayern wirtschaftlich vor allem mit der Industrieregion Mailand verflochten.

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