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Explosionen

Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

Rettenbach: Bei Explosion eines Wohnhauses starben Vater und Tochter. Fehlender Deckel auf der Gasleitung löste Unglück aus.

Die Trümmer eines explodierten Wohnhauses liegen in einem Neubaugebiet in Rettenbach. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Die Trümmer eines explodierten Wohnhauses liegen in einem Neubaugebiet in Rettenbach. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Rettenbach am Auerberg.Nach der Explosion eines Wohnhauses im Allgäu haben Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung gegen Unbekannt aufgenommen.

„Am Endstück einer Flüssiggasleitung hat ein Deckel gefehlt. Das Gas konnte durch das Erdreich zum Haus gelangen“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Vermutlich ist die Leitung vor zwei Jahren durch Bauarbeiten auf dem Grundstück beschädigt worden.

Rettenbach: Vater und Tochter starben

Das Haus in Rettenbach am Auerberg (Landkreis Ostallgäu) war zwar nicht an das Flüssiggasnetz im Ort angeschlossen, allerdings führt eine Hauptringleitung durch das Neubaugebiet. Diese endete in etwa einem Meter Entfernung zum betroffenen Haus. Wie die „Augsburger Allgemeine“ berichtete, hat die Betreiberfirma die Leitungen von jedem Haus überprüft, um ein weiteres Gasunglück im 900-Einwohnerdorf auszuschließen.

Unglück

Defekte Gasleitung verursachte Explosion

Nach der verheerenden Explosion des Wohnhauses einer Familie im Allgäu hält die Polizei die Unglücksursache für geklärt.

Bei der Explosion am Sonntag kamen ein Vater und seine siebenjährige Tochter ums Leben. Die Mutter liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Zwei Söhne überlebten, da sie zum Zeitpunkt der Explosion nicht im Haus waren.

Das Landratsamt hat zu einer Spendenaktion für die betroffene Familie und die Nachbarn aufgerufen.

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