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Bayern
Freitag, 20. Juli 2018 31° 3

Kriminalität

Zu lange auf der Toilette: Polizei erwischt gesuchten Mann

Ein ungewöhnlich langer Aufenthalt in einer Toilette ist einem Mann in Unterfranken zum Verhängnis geworden. Bei der Kontrolle einer Spielhalle in Erlenbach am Main bemerkten die Beamten am Mittwoch den Gast, „der auffällig lange für seinen Toilettengang brauchte“, teilte die Polizei am Donnerstagabend mit. Bei der anschließenden Kontrolle habe er keine Papiere vorlegen können. Den Angaben nach nannte der Mann die Personalien seines Bruders. Weil dieser per Haftbefehl gesucht wurde, musste der 22-Jährige mit aufs Polizeirevier. 2000 Euro hätte er zahlen müssen, um den Haftbefehl abzuwenden. So viel Geld hatte er nicht bei sich.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/Archiv
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/Archiv

Erlenbach am Main.Der Mann räumt laut Polizei schließlich ein, dass er die falschen Personalien angegeben hatte. Auch auf seinen Namen lag ein Haftbefehl vor. Um ihn abzuwenden, sollte er 1000 Euro zahlen. „Er hatte die Hoffnung gehabt, dass die Geldstrafe seines Bruders geringer wäre als seine, und er so „günstiger“ aus der Sache herauskäme“, spekulierte die Polizei. Und weiter hieß es: „Nachdem seine Strafe entgegen der Annahme doch „preiswerter“ war als die des Bruders, zahlte der 22-Jährige letztlich seine Strafe.“

Die Dienststelle durfte er danach wieder verlassen. Nun wartet auf den Mann ein Bußgeld, weil er bewusst den falschen Namen nannte.

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