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Justiz

Demonstration vor Mollath-Prozess

Am Montag beginnt das Wiederaufnahmeverfahren in Regensburg im Fall Mollath. Am Sonntag versammelten sich Demonstranten vor dem Landgericht.

Günter Mühlbauer (auf dem Streitwagen) und seine Mitstreiter im Vorfeld der sozialkritischen Kunstaktion: „Mollath, Spitze des Eisbergs oder Deutschland ein Unrechtsstaat?“ vor dem Landgericht. Foto: Lex

Regensburg.Passanten, die am Sonntagabend an dem Regensburger Gerichtsgebäude vorbei gegangen sind, wunderten sich nicht schlecht: Da kamen ihnen auf einem „Streitwagen“ vier als Sträflinge verkleidete Demonstranten entgegen. Hintergrund der Aktion: Am Montagmorgen beginnt das Wiederaufnahmeverfahren im Fall Gustl Mollath, das jetzt schon eine unglaubliche Medienpräsenz mit sich zieht. Schon am Sonntag gegen 18 Uhr war der Parkplatz des Justizgebäudes mit Übertragungswägen der TV-Sender zugestellt.

Die Demonstranten, darunter Günter Mühlbauer sowie Martin Heidingsfeld, Gründer einer Internetplattform, die Plagiate bei Doktortiteln aufdeckt, haben eine Demonstration angemeldet unter dem Namen: „Mollath, Spitze des Eisbergs oder Deutschland ein Unrechtsstaat?“ Die Demo soll laut Mühlbauer eine „sozialkritische Kunstaktion“ sein. Die Demonstranten – allen voran Heidingsfeld – sind deshalb schon so früh vor Ort, weil sie dem Prozess unbedingt beiwohnen wollen. (xtl)

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