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Militär

F16-Absturz durch technisches Versagen

Im August 2015 krachte ein Kampfjet des US-Militärs im Kreis Neustadt an der Waldnaab zu Boden. Nun ist klar, warum.

  • Bei Engelmannsreuth war im August ein F-16 Kampfjet der US-Streitkräfte abgestürzt. Foto: Daniel Karmann/dpa
  • Ein Fahrzeug der Feuerwehr des US-Militärs steht am 12.08.2015 auf einem Feld bei Engelmannsreuth. Foto: dpa
  • Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Ganzkörper-Schutzanzügen in einem Einsatzfahrzeug. Foto: dpa
  • Der US-Militärsprecher Oberstleutnant Brian Carlin beantwortet die Fragen der Journalisten. Foto: dpa
  • Ein US-Militärjet vom Typ F-16. Foto: afp

Engelmannsreuth.Die Ursache für den Absturz eines Kampfjets der US-Armee zwischen Engelmannsreuth und Kirchenthumbach (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) steht fest. Wie „Der Neue Tag“ berichtet, habe technisches Versagen zu dem Absturz an der Grenze zu Oberfranken geführt.

Die Zeitung beruft sich dabei auf Informationen aus der Kommandozentrale der US-Luftstreitkräfte Europa und Afrika in Ramstein (Rheinland-Pfalz). Untersuchungen hätten ergeben, dass es zu einer Störung an einem Kraftstoffregler des Triebwerks gekommen sei. Dadurch sei kein Treibstoff mehr ins Triebwerk geflossen. Ein Neustart sei nicht möglich gewesen, es sei zum kompletten Schubverlust gekommen.

Laut Untersuchungskommission habe es vor dem Unfall keinerlei Unregelmäßigkeiten in der Technik des F16-Kampfjets gegeben.

Schadensregulierung läuft

Am 11. August 2015 war ein Kampfjet vom Typ F-16 des US-Militärs in ein Waldgebiet zwischen Engelmannsreuth und Kirchenthumbach gekracht. Der Pilot konnte sich rechtzeitig aus dem Cockpit schleudern. Er erlitt dabei leichte Verletzungen und wurde von einem Notarzt ins Krankenhaus gebracht.

Der verunglückte F16-Jet befand sich auf einem Übungsflug von der US Air Base Spangdalehm in Rheinland-Pfalz zum Truppenübungsplatz Grafenwöhr, als er in Schwierigkeiten geriet und an der Bezirksgrenze zu Oberfranken abstürzte. Der Pilot konnte sich mit Schleudersitz und Fallschirm retten. Neben den zivilen Kräften sicherten damals Soldaten der Bundeswehr und der US-Armee den Absturzort ab. Die Trümmer des abgestürzten Flugzeuges barg die US-Luftwaffe. Kommunen und Unternehmen in der nördlichen Oberpfalz und in Oberfranken haben eine Entschädigung gefordert.. Die Schadensregulierung soll noch nicht abgeschlossen sein.

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