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Regensburger Ministranten trafen Papst

Jetzt erlebten Jugendliche aus dem Bistum den Höhepunkt ihrer Wallfahrt: eine Sonderaudienz. Dabei gab das Papamobil Gas.

Die Ministranten auf dem Petersplatz in Rom. Foto: Appelhans
Die Ministranten auf dem Petersplatz in Rom. Foto: Appelhans

Regensburg.Die einwöchige Ministrantenwallfahrt erreichte schon am zweiten Tag ihren Höhepunkt mit der Sonderaudienz auf dem Petersplatz mit Papst Franziskus, teilt das Bistum Regensburg in einer Pressemitteilung mit. Während des bunten Vorprogramms mit spirituellen Liedern und der Vorstellung aller beteiligten Länder durch je zwei Ministranten haben auch die Bischöfe der deutschen Bistümer auf dem Petersplatz ihren Sitzplatz eingenommen, um die Sonderaudienz gemeinsam mit den tausenden Ministranten zu verfolgen. Bischof Rudolf Voderholzer trug dabei als einziger Bischof, wie auch schon 2014, seinen Pilgerhut. Man konnte ihn somit auch noch aus der Ferne erkennen. Das kam gut an. Sophie und Lena aus dem Landkreis Cham waren ganz stolz: „Jetzt gehören wirklich alle zusammen, wenn sogar der Bischof den gleichen Hut trägt wie wir!“ „Ja, das stimmt! Echt cool!“.

Ministranten aus aller Welt

Pilger aus insgesamt 18 Ländern versammelten sich auf dem Petersplatz in Rom, damit sie zur internationalen Ministrantenwallfahrt auf Papst Franziskus treffen und seine Worte live miterleben konnten. Die jungen Christen kamen von überall her: aus Italien, Belgien, Frankreich, Kroatien, Luxemburg, Österreich, Portugal, Rumänien, Ungarn, Antigua und Barbuda, Serbien, aus der Schweiz, der Slowakei, der Tschechischen Republik und der Ukraine. Die meisten Menschen auf dem Petersplatz waren jedoch aus Deutschland.

Glückliche Ministranten in Rom Foto: Appelhans
Glückliche Ministranten in Rom Foto: Appelhans

Ungefähr 60.000 Ministranten: Die Begeisterung und die Freude der Pilger war deutlich zu sehen: Sie schwenkten ihre Fahnen, hielten ihre Hüte und Tücher in die Luft und jubelten Papst Franziskus laut zu, als er im Papamobil an ihnen vorbeifuhr. Sogar eine spontane zusätzliche Fahrt, in deutlich höherer Geschwindigkeit als zuvor, legte der Heilige Vater ein, als er bemerkte, dass die Jubelrufe nicht aufhören wollten.

Große Freude unter den Gläubigen

In seiner Begrüßung dankte er den Wallfahrern, dass sie in „so großer Anzahl und ausgestattet mit so farbenfrohen Bannern“ zu ihm gekommen sind. „Gemeinsam mit Euch bin ich ein Pilger!“, verkündete er und wies auf die Vielzahl der Länder hin, die durch die jungen Christen auf dem Petersplatz vertreten waren. „Zusammen sind wir auf einer Reise mit Gott, der unser aller Friede ist!“, betonte Papst Franziskus und griff damit das Motto der Wallfahrt auf: „Suche Frieden und jage ihm nach“.

Papst Franziskus bei der Audienz Foto: Appelhans
Papst Franziskus bei der Audienz Foto: Appelhans

Während der Audienz traten ausgewählte Ministranten vor den Heiligen Vater. Sie durften ihm jeweils eine Frage stellen. Diese Jugendlichen kamen aus Luxemburg, Portugal, Antigua und Barbuda, Serbien und auch aus Deutschland.

Die Begeisterung über die Begegnung mit dem Papst bei den Ministranten war groß. Den Heiligen Vater einmal live zu sehen und zu hören – für die meisten ein einmaliges Erlebnis.

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