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Oberpfalz
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Spendenaktion

Spendenziel für kranken Basti erreicht

Für den herzkranken Bastian Leypold ist die Behandlung in den USA in greifbarer Nähe. Auch die Spezialklinik gibt das OK.
Von Philipp Breu

Zahlreiche Operationen musste der fünfjährige Basti schon über sich ergehen lassen. Nun kann ihm nur noch eine Spezialbehandlung in den USA helfen. Foto: Leypold
Zahlreiche Operationen musste der fünfjährige Basti schon über sich ergehen lassen. Nun kann ihm nur noch eine Spezialbehandlung in den USA helfen. Foto: Leypold

Sulzbach-Rosenberg.Großes Aufatmen bei der Familie Leypold aus Sulzbach-Rosenberg. Für ihren schwer am Herzen erkrankten fünfjährigen Jungen Bastian sind seit gestern Abend die nötigen 500 000 Euro für eine Behandlung in Philadelphia erreicht. „Nochmals vielen Dank für Bastis Chance in Philadelphia, die er nun – auch dank Euch – definitiv bekommt“, schreibt sein Patenonkel Michael Andörfer auf der Spendenwebseite.

Dieser hatte die große Sammelaktion für den kleinen Jungen am 17. April ins Leben gerufen. Die Nachricht von Bastis schwerem Schicksal verbreitete sich in kurzer Zeit wie ein Lauffeuer in den sozialen Netzwerken. Unzählige Privatleute überwiesen daraufhin Geld auf das Spendenkonto, Vereine spendeten den Erlös ihrer Aktivitäten, in vielen Geschäften und bei zahlreichen Veranstaltungen wurden Sparschweine und Spendenboxen aufgestellt. Das Ergebnis der Spendenaktion: Überwältigende 503.319 Euro, die bis zum heutigen Stand (17. Mai) bereits auf das Spendenkonto überwiesen wurden.

Hier erfahren Sie mehr über Bastis Krankheit:

Darunter leidet der kleine Basti

  • Bastian ist seit

    seiner Geburt an einem „Double Inlet Left Ventricle“ (DILV) oder singulärer Ventrikel erkrankt.

  • Bei diesem Herzfehler

    sind beide Vorhöfe mit ein und derselben Herzkammer verbunden, weil eine Herzkammer fehlt oder sehr klein ist.

  • Der Defekt kann

    auch durch Operationen nicht geheilt werden.

  • Die Betroffenen können

    aber in der Regel nach drei großen Eingriffen ein weitestgehend normales Leben führen. Bastis Erkrankung verläuft aber schwerer.

Der Transport zum Krankenhaus in Philadelphia, die Kosten für die Behandlung, der Ausgleich für das entfallene Gehalt der Eltern, Kosten für Fahrt und Übernachtung – all das kann nun mit diesem Geld bezahlt werden. Bastis Eltern und sein Patenonkel kündigten auf der Spendenwebseite deswegen nun einen Spendenstopp an: „Wir möchten euch darüber informieren, dass bitte nur noch die schon geplanten, abgesprochenen Aktionen vollzogen werden, aber keine neuen mehr gestartet werden. Es war ja von Anfang klar, dass wir mit der genannten Summe von 500.000€ kalkulieren und diese sollte natürlich auch eingehalten werden. In diesem Zuge werden wir auch die Paypal-Funktion nicht verlängern. Bitte habt Verständnis für diesen Schritt, aber diese Transparenz und auch das Einhalten der Grenzen und Ziele ist für uns eine Selbstverständlichkeit.“ Der absolute Spendenschluss ist am 30. Juni dieses Jahres in seiner Heimatstadt Sulzbach-Rosenberg geplant.Dort findet ein Benefizkonzert statt „bei dem wir uns auch bei allen, die so viel Engagement gezeigt haben, bedanken wollen!“, schreibt Michael Andörfer.

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