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Die Museen in und um Regensburg, Teil 1

Von der Ostdeutschen Galerie bis zum Kepler-Haus – hier sehen Sie Museen in Stadt und Landkreis Regensburg.

  • Ostdeutsche Galerie
  • Historisches Museum
  • Schnupftabakfabrik
  • Kepler-Haus
  • Schlossmuseum
  • Burg Wolfsegg
  • Leerer Beutel

Kepler-Haus

Der Astronom Johannes Kepler, Zeitgenosse von Galileo Galilei, und mit ihm einer der Begründer der modernen Naturwissenschaft, starb anlässlich eines kurzen Besuchs in Regensburg im Jahr 1630. Sein Sterbehaus ist bis heute erhalten geblieben. Seit der Umwandlung in ein Museum präsentiert es sich in originalgetreu rekonstruierter Form mit historischen Innenräumen aus der Zeit des 17. Jahrhunderts. Bücher, Briefe und historische Instrumente geben einen Einblick in Keplers Werk. Extra am Museumstag: freier Eintritt, 14.30 Uhr Führung. Keplerstraße 5, Tel. (0941) 507-34 42. Öffnungszeit: am Sonntag von 10.30 bis 16 Uhr.

Schnupftabakfabrik

In drei originalen Räumen der einstigen Schnupftabakfabrik wird ein faszinierendes Stück Regensburger Industriekultur zugänglich gemacht. So zeigt die „Alchemisten-Küche“, wie die feinen Sorten Pariser, Saarbrücker, Cardinal oder auch Offenbacher entstanden sind, zu denen ab 1870 noch der „Schmalzler“ oder „Aecht Bayerischer Brasil-Tabak“ hinzukamen. Die Fabrik war vor dem Zweiten Weltkrieg übrigens mit etwa 350 Mitarbeitern die größte in Deutschland. Document Schnupftabakfabrik, Gesandtenstraße 3. Am Museumstag: 14.30 Uhr Führung, Tickets erhalten sich im Cafe Aran, das im gleichen Gebäudekomplex liegt.

Historisches Museum

Kunst- und Kulturgeschichte von der Steinzeit bis zum 19. Jahrhundert. Extra am Museumstag: Um 11 Uhr Führung durch die Mittelalterabteilung. Zudem können sich Besucher für Kurzführungen entscheiden, die auch in Fremdsprachen angeboten werden, z. B. in tschechisch, russisch oder türkisch: Von 13 bis 13.45 Uhr, 14 bis 14.45 oder 15 bis 15.45 Uhr geht es wahlweise durch Römerabteilung, Mittelalter-Abteilung oder Abteilung über die prähistorische Oberpfalz. Von 13 bis 16 Uhr gibt es ein Kinderprogramm mit Spielstationen. Dachauplatz 2 bis 4, Tel. (09 41) 507-24 48. Öffnungszeiten: am Museumstag von 10 bis 16 Uhr. Eintritt frei.

Burg Wolfsegg

Ein Besuch auf der Burg Wolfsegg ist immer ein Erlebnis. Hier können die Besucher auf authentische, aber auch amüsante Weise dem Ritterleben von einst nachspüren. Am Museumstag ist „Familientag“ mit kostenlosen Burgführungen um 11, 13 und 14 Uhr – immer mit anschließendem Abstecher in die Höhlen. Es gibt auch eine Bastelstube für Kinder. Die kleinen Museumsbesucher dürfen zudem in Mittelaltergewänder und Rüstungen schlüpfen. Um 16.30 Uhr der letzte Höhepunkt des Tages: das Kasperltheater beginnt. 2002 wurde das Haus übrigens zum MZ-Museum des Jahres gekürt. Burg Wolfsegg, Burggasse 7, Tel. (0 94 09) 16 60.

Galerie Leerer Beutel

Der einst als Getreidespeicher genutzte „Leere Beutel“, ein stattliches Bauwerk des 15./16. Jahrhunderts, wurde nach grundlegender Sanierung 1980 seiner neuen Bestimmung als städtisches Galeriegebäude übergeben. Der Sammlungsbestand spiegelt ein Panorama vor allem ostbayerischen Kunstschaffens wieder, das in den malerischen und graphischen Werkkomplexen von Künstlern wie Josef Achmann (1898-1973), Kurt von Unruh (1894-1986), Xaver Fuhr (1898-1973) und Otto Baumann (1901-1992) in besonderer Weise zum Ausdruck kommt. Bertholdstraße 9, Tel. (09 41) 507-24 40. Öffnungszeiten: 10 bis 16 Uhr. Eintritt frei.

Museum St. Ulrich

Sammlung religiöser Kunst des ostbayerischen Raums. Am Museumstag gibt es wieder eine spezielle Aktion für die kleinen Museumsbesucher. Schüler der Grundschule Burgweinting führen andere Kinder durchs Haus. „Ich zeig‘ dir was, was du nicht siehst“, ist der Titel der je 90-minütigen Entdeckungsreisen, die um 13 und 14.30 Uhr beginnen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, pro Gruppe werden allerdings nur 20 Kinder zugelassen. Sie dürfen sich auf schöne Antworten und Geschichten zu den Kunstwerken freuen, zum Beispiel auf die Frage: „Warum ringelt sich eine Schlange um die blaue Kugel?“ Regensburg, Domplatz 2, Tel. (0941) 595 32 25 30.

Das Schloss-Museum

Darstellung der Geschichte und des Kunstbesitzes der Fürsten von Thurn und Taxis. Höfische Kultur und Lebensstil. Zu sehen: Der romanisch-gotische Kreuzgang des ehemaligen Reichsstifts St. Emmeram, der zu den eindrucksvollsten seiner Art in Deutschland zählt. Das Schloss ist eines der bedeutendsten Denkmäler des Historismus. Zugänglich ist auch der Marstall. Extra am Museumstag: ermäßigter Eintritt. Führungen stündlich zwischen 10 und 17 Uhr. Fürstliche Schatzkammer: (Zweigstelle des Bayerischen Nationalmuseums) Herausragende Kunstobjekte des Fürstenhauses: ermäßigter Eintritt, geöffnet von 10 bis 17 Uhr. Emmeramsplatz 6, Tel. (09 41) 5048133.

Ostdeutsche Galerie

Werden Sie doch selbst zum Künstler: In der Ostdeutschen Galerie können Sie am ihr Talent beweisen. Zudem ist für Nachmittag eine Museums-Rallye vorbereitet. Pralles Programm gibt es schon am Vormittag: Um 11 Uhr startet ein Rundgang mit Direktorin Dr. Andrea Madesta durch die Ausstellung „Permanent Trouble“. Um 13 Uhr steht ein Führung durch das Grafikmagazin auf dem Programm. Eintritt und Führungen sind frei.

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