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„O’zapft is“ auf dem Münchner Oktoberfest

Zwei Schläge brauchte OB Ude, um die Wiesn 2011 zu eröffnen. Über zwei Wochen lang heißt es nun: Bier, Bier und nochmal Bier.

  • Das 178. Münchner Oktoberfest lockt bis zum 03. Oktober 2011 Besucher aus aller Welt in die bayerische Landeshauptstadt.
  • Das 178. Münchner Oktoberfest lockt bis zum 03. Oktober 2011 Besucher aus aller Welt in die bayerische Landeshauptstadt.
  • Das 178. Münchner Oktoberfest lockt bis zum 03. Oktober 2011 Besucher aus aller Welt in die bayerische Landeshauptstadt.
  • Das 178. Münchner Oktoberfest lockt bis zum 03. Oktober 2011 Besucher aus aller Welt in die bayerische Landeshauptstadt.

München. München ist wieder im Bierhimmel: Das 178. Oktoberfest hat begonnen. Mit erneut nur zwei Schlägen zapfte Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) am Samstag um Punkt zwölf Uhr das erste Fass Wiesn-Bier an und eröffnete damit das größte Volksfest der Welt. Nach einem kräftigen „O’zapft ist“ reichte er die erste frisch gezapfte Maß dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU), um mit ihm auf eine friedliche Wiesn anzustoßen.

In diesem Jahr war das Treffen der beiden Politiker mit besonderer Spannung erwartet worden, da Ude bei der kommenden Landtagswahl 2013 gegen Seehofer antreten will. Seehofer betonte aber vor Festbeginn im Bayerischen Rundfunk: „Die Wiesn ist traditionell eine politikfreie Zone und so wollen wir es auch halten.“ Ein Politikum ist dagegen traditionell der Bierpreis: Dieses Jahr kostet die Maß erstmals mehr als neun Euro.

Was die Menschen aber nicht davon abhielt, wieder in Massen auf die Wiesn zu strömen. Und das schon im Morgengrauen. Schon vor der offiziellen Eröffnung wurden manche Bierzelte wegen Überfüllung geschlossen, die Ordner hatten alle Mühe, die Massen in Schach zu halten. Viele Gäste kamen schon um sechs Uhr morgens zum Festgelände, um sich einen Platz in einem der Bierzelte sichern. Die meisten Frauen zeigten tiefe Ausschnitte im festlichen Dirndl, die Männer kamen zünftig in der Leserhose. Selbst Besucher aus Australien schlüpften in die bayerische Tracht.

Und auch Petrus scheint ein Wiesn-Fan zu sein: War das Wetter in der Nacht noch eher schmuddelig, zeigte sich im Laufe des Tages - wie so oft bei Oktoberfest-Beginn - die Sonne.

Besonders traditionell geht es mit Volksmusik, zünftigen Schmankerl und historischen Fahrgeschäften auf der „Oidn Wiesn“ zu, die an die Historie des Festes erinnern soll.

Die Sicherheitsvorkehrungen wurden heuer noch einmal verstärkt. Erstmals schirmen knapp 200 Betonpoller das Volksfest gegen mögliche Terror-Anschläge per Fahrzeug ab, rund 500 Polizeibeamte sind im Einsatz. Außerdem sollen drei Sperrgürtel für Sicherheit sorgen. Eine konkrete Bedrohung gibt es aber nicht. Für Raucher haben die Wirte wegen des strikten Rauchverbots extra Balkone und Freiflächen eingerichtet.

Rund sechs Millionen Besucher aus aller Welt werden an 17 Festtagen erwartet. Da der Feiertag zur Deutschen Einheit am 3. Oktober am Montag angehängt wird, können die Wiesn-Fans einen Extra-Tag trinken und feiern.

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