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Der Zeitungskongress fährt Schiff

Von Hoheiten bis Hochzeitstagen: MZ-Reporterin Isolde Stöcker-Gietl hat sich unter die Gäste auf der Kristallflotte gemischt.

Fürstin Gloria sorgte mit ihrem Outfit für Aufsehen.
Fürstin Gloria sorgte mit ihrem Outfit für Aufsehen. Foto: Tino Lex

Die Fürstin kommt mit einer echten Admiralsmütze

Angst vor schlechter Presse habe sie heute Abend nicht, sagte Fürstin Gloria, obwohl sie auf einem Schiff voller Journalisten sitze. Im Pepitamantel mit Turnschuhen und einer Kapitänsmütze, die sie auf einem Flohmarkt in Moskau gekauft hatte, nahm sie am Tisch von Verleger Peter Esser Platz. Dort sorgte das außergewöhnliche Kleidungsstück gleich für Gesprächsstoff. „Eine echte russische Admiralsmütze, ein sehr wertvolles Stück“, erzählte die Fürstin. Dabei verriet sie auch, dass ihre Enkelin Mafalda, die im August in London geboren wurde, sehr große Ähnlichkeit mit ihrer Mama habe. „Sie sieht aus wie Maria Theresia.“ Die kleine Dame habe auch schon einen recht ausgeprägten Charakter und halte die jungen Eltern ordentlich auf Trapp. „Auch da kommt sie ganz nach der Mama.“ Im November wird das Mädchen im Schloss St. Emmeram in Regensburg getauft, die Paten kommen vermutlich aus dem Londoner Freundeskreis. „Das entscheidet das Paar ganz alleine, aber ich glaube nicht, dass Albert unter den Paten sein wird.“ Fürst Albert hatte anstelle des verstorbenen Vaters Fürst Johannes seine Schwester im September 2013 in Tutzing zum Altar geführt. Ein Foto von Mafalda gibt es zunächst noch nicht zu sehen. Die Eltern wollen die erste Zeit ohne Presserummel verbringen. Vielleicht stellt sich Mafalda ja bei ihrer Taufe in Regensburg vor?

Fürstin Gloria im MZ-Interview Video: VPDO

Es muss nicht immerschwarz sein

Die Verlegergattinnen Elfie Esser und Sylvia Esser brachten Farbe in die Veranstaltung. Sie hatten elegante Kostüme in den Farben royalblau und pink gewählt. An der Seite ihrer Männer empfingen sie charmant die Gäste. Auch die nächste Verlegergeneration war beim Galaabend dabei. Moritz, Felix und Dominique Esser hatten mit Funkhaus-Chef Martin Schelauske und Renate Pollinger, Geschäftsführerin von TVA Ostbayern viel zu besprechen.

Ein besonderer Hochzeitstag für den Domkapellmeister

MZ-Chefredakteur Manfred Sauerer (l.) und Maximilian Schöberl
MZ-Chefredakteur Manfred Sauerer (l.) und Maximilian Schöberl Foto: Tino Lex

Domkapellmeister Roland Büchner feierte seinen 41. Hochzeitstag auf der Kristallkönigin. Am Tisch wurden er und seine Frau Ulrike mit einer Flasche Sekt überrascht. „Für uns ist das heute ein ganz besonderer Hochzeitstag“, sagte Büchner der MZ. Das Paar hat vier Kinder im Alter zwischen 25 und 36 Jahren, inzwischen ist das fünfte Enkelkind unterwegs. Musik ist in der Familie ein wichtiges Bindeglied. Auch Ulrike Büchner singt – jeden Sonntag in der Alten Kapelle, Die Domspatzen sorgten mit Domkapellmeister Büchner auf der Kristallkönigin und dem Schwesterschiff Kristallprinzessin für die musikalische Umrahmung.

Selbst ein Hexenschuss hält die MZ-Marketingchefin nicht auf

Ein Hexenschuss hätte MZ-Marketingchefin Alexandra Wildner beinahe den Abend verdorben. Als sie sich im Bad zurechtmachte, schoss ihr ein heftiger Schmerz in den Rücken. „So heftig, dass ich mich überhaupt nicht mehr bewegen konnte.“ Ehemann Udo Wildner, der Arzt ist, war noch nicht zu Hause, um seiner Frau zu helfen. Irgendwie habe sie es dann geschafft, sich wieder aufzurichten. Den Abend genoss die MZ-Marketingchefin mit hoch dosierten Schmerzmitteln. „Im Moment geht's“, antwortete sie auf Fragen nach ihrem Befinden.

Oldtimerfan trifft Harley-Fahrerin

Domkapellmeister Roland Büchner und seine Frau Ulrike feierten Hochzeitstag.
Domkapellmeister Roland Büchner und seine Frau Ulrike feierten Hochzeitstag. Foto: Tino Lex

Als gebürtiger Regensburger kommt Maximilian Schöberl immer wieder gerne in seine Heimatstadt. Normalerweise reist er dann mit einem Oldtimer an, denn Schöberl gehört zur Stammbesetzung der Classic Rallye. Jedes Jahr holt der Konzernpressesprecher von BMW dafür einen Oldtimer aus dem firmeneigenen Museum und präsentiert ihn dem Regensburger Publikum. Im Barockengel, den es weltweit nur noch viermal gibt, durfte Verleger Peter Kittel auf den Beifahrersitz. Der schwärmt noch heute von dem Erlebnis. „Ich war aber auch der beste Beifahrer.“ Schöberl, der wie sein Bruder, BR-Moderator Tilmann Schöberl, seine Karriere bei Charivari in Regensburg startete, hatte einen der interessantesten Plätze auf der Kristallkönigin. Er saß Fürstin Gloria gegenüber, die ja viel zu erzählen hat, zwar weniger über alte Autos, dafür mehr über heiße Motorräder, mit denen sie gerne durch die Stadt kurvt.

Am Geburtstag bleibt keine Zeit zum Feiern

MZ-Fotograf Tino Lex feierte gestern Geburtstag, hatte aber überhaupt keine Zeit, um Glückwünsche entgegenzunehmen. Den ganzen Tag begleitete er den Zeitungskongress, am Abend fotografierte er das Galadinner. Zur Begrüßung gab es dort für ihn ein kleines Geburtstagsständchen. Das schönste Geschenk habe ihm seine Frau Carmen gemacht, sagt er. Was das war, behielt er aber für sich.

Radio und Fernsehen werden zum Traumpaar

Martin Schelauske und Renate Pöllinger machten ihre Liebe öffentlich.
Martin Schelauske und Renate Pöllinger machten ihre Liebe öffentlich. Foto: Tino Lex

Regensburg hat ein neues Traumpaar: Funkhaus-Chef Martin Schelauske und die Geschäftsführerin des Fernsehsenders TVA, Renate Pollinger, haben auf der Kristallkönigin ihre LIebe öffentlich gemacht. Seit einigen Monaten sind die beiden ein Paar. MZ-Verlagsleiter Martin Wunnike gehörte zu den ersten, die davon erfahren haben. „Wir haben sozusagen bei ihm vorgesprochen, ob er uns seinen Segen gibt.“ Das Funkhaus und TVA gehören in Teilen zum MZ-Verlagshaus. Wunnike wünschte dem Paar viel Glück und gab ihnen den Rat mit auf den Weg: „Machts was draus.“

Mehr Leichtathletik in die Zeitungen

Leichtathletik-Verbandschef Dr. Clemens Prokop warb für seinen Sport.
Leichtathletik-Verbandschef Dr. Clemens Prokop warb für seinen Sport. Foto: Tino Lex

Leichtathletik-Verbandschef Dr. Clemens Prokop nutzte den Abend, um für seinen Sport zu werben. „Ich habe die Fußballlastigkeit in der Sportberichterstattung kritisiert und bin durchaus auf offene Ohren gestoßen.“ Regensburg könne da als Vorbild dienen, da hier Leichtathletik-Mannschaften bereits einen festen Platz in der Berichterstattung haben. Dass die MZ den Zeitungskongress nach Regensburg geholt habe, sieht Prokop als große Werbung für die Stadt. „Ich habe immer wieder gehört, dass man gerne nochmal wiederkommen werde. Das ist doch ein riesiges Kompliment für Regensburg.“

Mehr als 450 Entscheider aus Medienhäusern in ganz Deutschland diskutieren bis Dienstag in Regensburg über die Zukunft der Zeitung. Die Mittelbayerische Zeitung überträgt den Kongress live.

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