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Finanzplanung für 100. Katholikentag steht

Das Kirchenfest in Leipzig wird deutlich teurer als sein Vorgänger in Regensburg. Doch die Teilnehmer finanzieren nur ein Fünftel der Kosten.

Kardinal Reinhard Marx zelebrierte beim 99. Katholikentag in Regensburg den Abschlussgottesdienst. Foto: dpa

Leipzig.Die Finanzplanung für den 100. Deutschen Katholikentag 2016 in Leipzig steht. Die ersten Förderanträge seien bereits gestellt, sagte der Geschäftsführer des Katholikentags, Martin Stauch, am Freitag in Leipzig auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Der Stadt Leipzig liege ein Antrag für Zuschüsse in Höhe von einer Million Euro vor. Mit der Entscheidung des Stadtrats ist im Juli zu rechnen. Beim Freistaat Sachsen seien drei Millionen Euro beantragt. Dem Bundesinnenministerium gehe ein Antrag mit Bitte um 500 000 Euro zu.

Damit steuert die Stadt Leipzig genauso viel bei wie zuletzt die Stadt Regensburg. Der Freistaat Sachsen übertrifft mit seinem Beitrag aber deutlich den des Freistaats Bayern, der den 99. Katholikentag mit 1,6 Millionen Euro unterstützt hatte. Das Bundesinnenministerium stockt seinen Zuschuss um 100 000 Euro auf.

Gesamtkosten sind gesichert

Stauch erläuterte, dass die Veranstalter mit drei Millionen Euro aus Teilnehmerbeiträgen kalkulieren sowie 2,1 Millionen Euro kirchlichen Fördergeldern. Hinzu kämen noch 300 000 Euro Projektzuschüsse von Hilfswerken und Stiftungen. Damit seien die geplanten Gesamtkosten in Höhe von 9,9 Millionen Euro gedeckt. Ausrichter des Jubiläums-Christentreffens vom 25. bis 29. Mai 2016 ist das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), die höchste Vertretung der katholischen Laien in Deutschland, zusammen mit dem gastgebenden Bistum Dresden-Meißen.

Der Koordinator von Seiten des Bistums Dresden-Meißen, Gregor Giele, erklärte: „Der Katholikentag ist ja nicht nur eine Spielwiese für Christen, sondern soll ein großes Fest für die ganze Stadt und ihre Bürger werden.“ Zudem werde sich das Event auch für die Stadt finanziell rechnen. Leipzigs Kulturbürgermeister Michael Faber (parteilos) sagte der „Bild“-Zeitung (Freitag): „Bei einer erwarteten Besucherzahl von mindestens 30 000 Dauergästen über vier Tage und etwa 10 000 Tagesgästen sind die direkten Auswirkungen auf Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel immens.“ (KNA, bm)

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