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Games-News
Mittwoch, 23. Mai 2018 26° 2

13-jähriger "Fortnite"-Fan als eSport-Profi verpflichtet

  • Nach ernsthaften Startschwierigkeiten hat sich Epics "Fortnite" doch noch zum Dauerbrenner entwickelt - einem nachgereichten "Battle Royale"-Modus und einer App-Version sei Dank. Foto: Epic
  • Konstruktionen wie diese stampft der 13-jährige "Fortnite"-Spieler Kyle Jackson "im Vorbeigehen" und noch während des Gefechts mühelos aus dem Boden. Jetzt wurde der junge Brite dank der Zustimmung seiner Eltern zum jüngsten "Fortnite"-Profispieler der Welt. Foto: Epic Games
  • Epics Multiplayer-Ballerei wurde bereits Mitte 2017 für PC und Konsole veröffentlicht. Zunächst kämpften die Spieler gemeinschaftlich gegen anrückende Monster- und Untoten-Horden, erst später reichten die Entwickler den... Foto: Epic / People can fly
  • ... "Battle Royal"-Modus nach, der das Spiel heute so erfolgreich macht. Hier heißt es unter 100 Kontrahenten: "Jeder gegen jeden". Der letzte Überlebende gewinnt die Partie. Foto: Epic / People can fly
  • Seit Kurzem ist der Shooter als inhaltsgleiche und auch optisch nahezu identische Fassung für Smartphones sowie Tablets erhältlich. Entsprechend groß ist der aktuelle Run auf den Titel - darum das plötzliche Medien-Echo. Foto: Epic / People can fly

Früh übt sich, wer ein echter Profi sein will - eine Binsenweisheit, die auch für eSportler gilt. Wie für den gerade einmal 13 Jahre jungen "Fortnite"-Gamer Kyle "Mongraal" Jackson.

Eigentlich ist Epics Multiplayer-Ballerei noch keine Turnier-Disziplin, aber wegen des großen Erfolgs von gruppieren sich schon jetzt Profi-Mannschaften. Dazu gehört zum Beispiel das "Team Secret", das Kyle bereits unter Vertrag genommen hat - ohne vorher von dessen Alter gewusst zu haben. Allerdings stehen die Eltern des blutjungen Profis hinter der eSports-Karriere ihres Sohnes und räumen ihm die nötige Trainings-Zeit an Konsole und PC ein. Vorausgesetzt allerdings, die Gaming-Gerätschaften werden pünktlich um 21.00 Uhr ausgeschaltet, damit der Nachwuchs vor lauter Zocken nicht die Schule vernachlässigt.

Für den Fall eventuell anstehender "Fortnite"-Turniere erklärt sich der Vater des Jungen überdies bereit, den kleinen Profi zu den entsprechenden Austragungen zu begleiten. Kyle selber bezeichnet es als den "Traum aller Kinder", zu spielen und dafür um die Welt reisen zu dürfen. Weiterhin gibt er an, in fast allen Schulfächern gut zu sein - darum müssten sich seine Eltern keine Sorgen machen, dass er zu viel spiele. Für Lernen und Nachbereitung des Schulstoffes bliebe ihm noch immer Zeit genug.

Tatsächlich dürfte es nicht mehr lange dauern, bis Kyle zu seinen ersten Turnieren fliegen darf: Den Analysten von SuperData zufolge ist "Fortnite" das bisher erfolgreichste Free-to-Play-Spiel für Konsolen. Allein im März konnte der Titel 223 Millionen Dollar Umsatz auf PC, Konsole und mobilen Gaming-Plattformen abwerfen - ein Zuwachs von 73 Prozent gegenüber dem Vormonat.

teleschau - der mediendienst

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