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Donnerstag, 26. April 2018 16° 3

"Far Cry 5"-Bug sorgt für ewige Nacht

  • Bei Nacht kommen einige der schönsten Explosions- und Lichteffekte in "Far Cry 5" besonders gut zur Geltung. Doch ... Foto: Ubisoft
  • ... ein unter Fans des Shooters grassierender Bug sorgt dafür, dass die Dunkelheit nie wieder endet. Betroffene berichten davon, dass der Fehler vor allem dann auftritt ... Foto: Ubisoft
  • ... wenn man die Gebiete von Joseph Seeds Aposteln John (links vom "Vater") und Faith (hinter dem Wolf) abgeschlossen hat. Dem Erfolg des Shooters tut das aber keinen Abbruch: Schätzung zufolge hat sich "Far Cry 5" in einer Woche schon fünf Millionen mal verkauft. Foto: Ubisoft

Obwohl sich "Far Cry 5"-Sektenführer Joseph Seed seiner guten Sache sicher ist, geht es in der von ihm kontrollierten Gegend in Montana ganz schön finster zu: Seine fanatischen Jünger konvertieren die Bewohner der ländlichen Gegend mit Gewalt zum "Eden's Gate"-Glauben. Und wer sich bei der Taufe im Fluss nicht als würdig erweist, wird kurzerhand darin ertränkt.

Trotzdem haben Spieler von Ubisofts jüngstem Action-Exzess Probleme mit einer ganz anderen Art von Dunkelheit: Wie es sich für ein modernes Open-World-Szenario gehört, geht auch bei "Far Cry 5" nach jedem explosiven Tag die Sonne unter. Doch wer Pech hat, bei dem geht sie nie wieder auf. Das Resultat ist ein wunderschöner Sternenhimmel, aber leider reduziert sich dafür die Sichtweite ganz erheblich - in wilden Feuergefechten ein echtes Handicap.

Von dem Bug betroffen sind wohl vor allem solche Gamer, die das Gebiet von Seeds Zieh-Kindern John beziehungsweise Faith abgeschlossen haben. Andere Spieler wiederum berichten davon, dass die ewige Finsternis wieder dem normalen Tag-Nacht-Wechsel weicht, wenn man mehrere Stunden im Koop-Modus verbringt. Hersteller Ubisoft ist sich wohl des Problems bewusst und arbeitet an einer Lösung. Ob die bereits mit dem für diese Woche anstehenden Patch geliefert wird, ist allerdings unbekannt.

Auf die Verkaufszahlen wirken sich derartige Handicaps aber offenbar nicht aus: Den Analysten der Jeffries Group zufolge hat sich der Shooter in gerade einmal einer Woche schon fünf Millionen mal verkauft - und ist damit auf bestem Wege, den eigenen Serienrekord zu knacken. Der gehörte bisher dem Vorgänger "Far Cry 4": Von der Ballerei im Himalaya hatte man innerhalb eines Jahres acht Millionen Exemplare abgesetzt.

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