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Der nächste eSports-Hit?

Konkurrenz für "Overwatch" und "CS:GO": "LoL"-Macher kündigen Team-Shooter an

Riot Games, bekannt für die dominiertende eSports-Disziplin "League Of Legends", will den Markt für Online-Taktik-Shooter aufmischen: "Valorant" soll "Overwatch", "CS:GO" und Co. Konkurrenz machen

  • "Valorant" erscheint für PC. Die Figuren haben übernatürliche Fähigkeiten. Foto: Riot Games
  • Neues vom Ballermann: "Valorant" von Riot Games soll das Online-Taktik-Shooter-Genre aufmischen. Foto: Riot Games
  • "Valorant" soll "CS:GO" und "Overwatch Konkurrenz machen. Foto: Riot Games
  • "Valorant" von Riot Games wird kostenfrei zur Verfügung stehen. Foto: Riot Games
  • Als Release-Zeitfenster ist dieser Sommer anvisiert. Foto: Riot Games

Mit dem Fantasy-Strategie-Spiel "League Of Legends" haben Riot Games eine der populärsten eSports-Diziplinen geschaffen. Nun planen die Entwickler einen Angriff auf die Platzhirsche im Bereich der Online-Taktik-Shooter - "Counter Strike: Global Offensive" oder "Overwatch". Der neue Titel "Valorant" war bisher unter dem Codenamen "Project A" bekannt und soll bereits im Sommer für PC erscheinen. Das Team-Ballerspiel wird aus der Ego-Perspektive dargestellt und wird kostenfrei verfügbar sein.

Zwei Teams aus je fünf Spielern treten auf dem digitalen Schlachtfeld an. Das Team, das in den meisten der 24 Runden die Oberhand behält, gewinnt auch den kompletten Wettstreit. Die Rolle von Angreifer und Verteidiger wechselt immer wieder. Für erfolgreich absolvierte Missionen gibt es virtuelles Geld, das in Skills und Waffen investiert werden kann.

Man setze auf die klassischen Säulen eines kompetitiven taktischen Shooters, erklärt Executive Producer Anna Donlon: "präzises Schießen, tödliche Waffen und strategische Durchführung". Gleichzeitig wolle man neue Wege gehen. Das klassische Taktik-Shooter-Genre soll allerdings laut Riot Games in mehrfacher Hinsicht erweitert werden. Zum einen sollen "kreative Spielstile" besonders belohnt werden. Zum anderen handelt es sich bei den Truppen nicht um herkömmliche Soldaten, sondern Agenten mit übernatürlichen Fähigkeiten.

Jede Figur hat dabei ihre eigenen individuellen Kräfte und Skills. Diese sollten in die taktischen Spielzüge eingeplant werden. So gibt es Agenten, die schnell vorstoßen, andere können besser gegnerische Vorstöße stoppen und wieder andere arbeiten am besten verdeckt.

Der Charme von "Valorant" soll darin liegen, dass Waffeneinsatz und die übernatürlichen Fähigkeiten im Gameplay gut ausbalanciert sind.

Offenes Ende bis zum Schluss der Partie

Neben Schießkünsten ist außerdem gefragt, taktische Informationen für eine überraschende Vorgehensweise zum eigenen Vorteil zu nutzen. Auch der Einsatz von strategischer Unterstützung kann den Verlauf der Ereignisse komplett verändern, um Dynamik ins Spiel zu bringen.

Riot Games will eigens für seinen martialischen Free-to-Play-Spielplatz dedizierte 128-Tick-Server zur Verfügung stellen. Ein firmeneigenes Anti-Cheat-Programm soll zudem dafür sorgen, dass der Ausgang der kompetitiven Partien wirklich nur vom Geschick der Gamer abhängt.

Zu Beginn werden lediglich vier Maps zur Verfügung stehen, damit die Spieler das Game kennenlernen. Wie bei "League Of Legends" sollen später immer wieder weitere Inhalte dazu kommen, um die User bei der Stange zu halten. Das gilt sowohl für neue Maps als auch frische Charaktere und innovative Modi.

teleschau

Die Runde – Gameplay-Vorschau zu Valorant

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