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3D-Freibeuter

Warum Software-Piraten die erfolgreichste neue Xbox-Marke bilden

Mit der Xbox One gelang Microsoft kein allzu großer Konsolenwurf, aber eine neue Marke konnte man dennoch etablieren: "Sea of Thieves" hat die Grenze von zehn Millionen Spielern geknackt und ist damit das erfolgreichste neue Xbox-Franchise.

  • Schiffe-versenken für Multiplayer-Fans mit "Fluch der Karibik"-Faible: "Sea of Thieves" ist die erfolgreichste neue Spiele-Marke von Microsoft. Foto: Rare / Microsoft
  • Werden immer noch regelmäßig mit Updates und Add-Ons versorgt: die schrägen "Sea of Thieves"-Piraten. Foto: Rare / Microsoft

Auch wenn es zum Start noch nach Schiffbruch aussah, schippern mittlerweile über zehn Millionen PC- und Xbox-One-Spieler über das Polygon-Meer von "Sea of Thieves". Das vom britischen Traditions-Studio Rare entwickelte und durch Microsoft angebotene Multiplayer-Game hat im Juni 2019 noch 8,4 Millionen Hobby-Seebären gelockt, seitdem müssen sich also fast zwei Millionen weitere Software-Piraten gefunden haben, um Schätze zu heben, Skelette zu zerbröseln und andere Schiffe auf den Grund der 3D-See zu schicken.

Damit ist die kunterbunte Freibeuterei die erfolgreichste Spielemarke, die bei Microsoft seit Markteinführung der Xbox-One-Konsole vom Stapel gelaufen ist. Etwas relativiert wird der Erfolg allerdings dadurch, dass Microsoft während all dieser Jahre kaum neue Spiele-Marken gestartet hat - außerdem war "Sea of Thieves" von Anfang an über den erfolgreichen Abo-Dienst Game-Pass verfügbar. Gerade letzterer Umstand dürfte maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben.

Für den 15. Januar haben Rare und Microsoft ein Update mit dem Titel "Legends of the Seas" angekündigt, mit dem man den erreichten Meilenstein feiern will.

Robert Bannert

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