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Masturbations-Simulator

Das Spiel mit der Latte: der "Wanking Simulator"

Digitale Selbstbefriedigung und Aggression zum Selbstzweck: Nach dem "Goat Simulator" und "Im am Bread" kommt der "Wanking Simulator".

Nackig durch die Nachbarschaft randalieren: der
Nackig durch die Nachbarschaft randalieren: der "Wanking Simulator". Foto: Mr.Ciastku

Längst hat das Simulations-Genre Blüten geschlagen, die sich ein Will Wright ("Sims") oder Peter Molyneux ("Populous") nie hätten träumen lassen: Zuerst dürfen Gamer im "Goat Simulator" die Ziege geben, dann schlüpfen sie mit "I am Bread" in den Körper eines gemeinen Toast-Brots oder spielen mit dem "Bee Simulator" die digitale Entsprechung zu "Bienchen summ' herum!"

Als "vermeintlich unausweichlich" bezeichnet deshalb der Entwickler Mr.Ciastku seinen "Wanking Simulator" - was so viel bedeutet wie "Masturbations-Simulator". Und in dem ist der Name zumindest halbwegs Programm: Während der Spieler wie im "Goat Simulator" vor allem damit beschäftigt ist, für Chaos und Zerstörung zu sorgen, widmet er sich immer wieder seinem ... nun ja ... besten Stück. Eine Aktion, die offenbar dabei hilft, die für zünftige Aggressionen nötige Energie aufzubauen. Ansonsten scheint das fragwürdige Projekt durch plumpen bis homophoben Pseudo-Humor auffallen zu wollen - darunter zum Beispiel Name (Winston Gay) und Wohnort (Gay Bay) des Protagonisten.

Wer sich trotzdem für das skurrile Projekt interessiert (das angeblich keine sexuell anstößigen Darstellungen enthalten soll), bekommt vermutlich noch diesen Herbst seine Chance: Dann soll der "Wanking Simulator" auf Steam online gehen.

Robert Bannert

Wanking Simulator - Reveal Trailer

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