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Larry Page und Sergey Brin

Google-Gründer treten überraschend zurück

Die beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin treten von ihren operativen Posten beim Mutterkonzern Alphabet zurück. Der Rückzug kommt überraschend - und dürfte auch mit internen Querelen zu tun haben.

Sergey Brin (links) und Larry Page bei der Frankfurter Buchmesse 2004. Die beiden Google-Gründer treten nach 21 Jahren von ihren operativen Positionen beim Internet-Riesen zurück. Foto: 2004 Getty Images/Ralph Orlowski
Sergey Brin (links) und Larry Page bei der Frankfurter Buchmesse 2004. Die beiden Google-Gründer treten nach 21 Jahren von ihren operativen Positionen beim Internet-Riesen zurück. Foto: 2004 Getty Images/Ralph Orlowski

Überraschend sind die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin von ihren Posten beim Google-Mutterkonzern Alphabet zurückgetreten. Die beiden hatten den Internet-Riesen 1998 gegründet und waren die letzten 21 Jahre dort tätig. Brin war zuletzt Präsident der Holding, Page der Vorstandsvorsitzende. "Als wir unsere Server 1998 von unserem Studentenzimmer in die Garage brachten, konnten wir uns nicht vorstellen, wohin diese Reise führen würde", schreiben die beiden in einer Mitteilung. Demnach werden Page und Brin fortan nur noch im Verwaltungsrat sitzen und von dort aus "Rat und Liebe" spenden.

Da der Zeitpunkt des Rücktritts plötzlich kommt, wird in der Techbranche und den Medien wild spekuliert. Denn zuletzt krachte es beim Mega-Konzern intern heftig. Unter anderem ging es hierbei um Sexismus-Vorwürfe, die Beschäftigung von ehemaligen Spitzenbeamten sowie umstrittene Aufträge der Regierung. Der Rückzug der beiden Google-Gründer, so Spekulationen, könnte dazu dienen, Konflikten mit der Belegschaft aus dem Weg zu gehen.

Wie es in dem Blog-Beitrag weiter heißt, wird die Position des Alphabet-Präsidenten künftig abgeschafft, den Posten des CEO übernimmt Google-Chef Sundar Pichai in Personalunion.

teleschau

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