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Tausende strömen zur Gamescom

Großer Andrang auf der Messe Gamescom in Köln: Hunderte warteten seit den frühen Morgenstunden auf Einlass, um die neuesten Spiele testen zu dürfen.
Von Kristina Hartung, MZ

  • Vom 21. bis zum 25. August kommen in Köln Gamer und Fachinteressierte der interaktiven Spielebranche auf ihre Kosten. Foto: dpa
  • Vor allem junge Männer standen vor der offiziellen Öffnung der Hallen stundenlang Schlange. Foto: Hartung
  • Computerspiel-Fans und Besucher der Spielemesse Gamescom strömen durch die Hallen. Foto: dpa
  • Zahlreiche Cosplayer mischten sich am Donnerstag unters Publikum. Foto: AP

Köln. Am Donnerstag öffnete das Zocker-Mekka Gamescom in Köln für das breite Publikum – und musste einem enormen Besucheransturm standhalten. Die Tagestickets für den Donnerstag waren im Vorfeld ausverkauft. Die genauen Besucherzahlen gibt der Veranstalter erst am Sonntag bekannt, jedoch wurden im Vorfeld rund 275000 Menschen erwartet.

Bereits in den Morgenstunden hatten Hunderte vor dem Eingang Nord zum Messegelände in Köln gewartet. Um 9 Uhr öffnete sich zunächst die äußerste Glastür – Zugang zu den Hallen bekamen die Gamer um 10 Uhr. Zielstrebig spurteten als erstes vor allem junge Männer durch die Gänge, um einen Blick auf die Neuheiten der Spielebranche zu erhaschen.

Vor den Spielständen der demnächst erscheinenden Blockbuster wie „Watch Dogs“, „Battlefield 4“ oder „Call of Duty: Ghosts“ in der Entertainment Area drängten sich zu diesem Zeitpunkt bereits zahlreiche Fachbesucher. Sie hatten schon vor 9 Uhr Zugang zu den heiligen Zockerhallen.

Innerhalb kürzester Zeit bildeten sich Menschentrauben vor den begehrtesten Spielstationen. Dazu zählten insbesondere die Stände der neuen Microsoft-Konsole Xbox One und dem Rivalen von Sony, der Playstation 4. Beide Geräte kommen zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt.

Am Stand von „The Division“, einem neuen Open-World-Spiel, betrug die Wartezeit am Vormittag drei bis vier Stunden – und das, obwohl es hinter den hallenhoch errichteten Kulissen nur eine Präsentation des Games zu sehen gab. Angespielt werden kann „The Division“ auf der Gamescom noch nicht. Es erscheint erst im Lauf des Jahres 2014 für die PS 4, die Xbox One und als PC-Game für Windows.

Doch nicht nur der Blick in die Zukunft zieht Spielefans an: Eine eigene Retro-Gaming-Ausstellung entführt Messebesucher in die Vergangenheit zu den Anfängen des Gamings.

Neben den Zockern enterten am Donnerstag auch zahlreiche Cosplayer die Messehallen. Junge Messebesucher mit bunten Perücken, farbigen Kontaktlinsen und aufwändig gestalteten Kostümen lieferten sich einen Wettstreit um das beste Outfit. Sie hatten sich nach japanischem Vorbild als Manga-, Anime- oder Computerspielfiguren verkleidet. Im eigens eingerichteten Gamescom Cosplay Village sollten sie auf ihre Kosten kommen: Hier bietet der Veranstalter Karaoke, zeigt Bilder von Manga-Künstlern und organisiert einen „Cosplay of the Day“-Wettbewerb.

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