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Sturmschäden der anderen Art

Aus Angst vor Schäden schließen immer mehr Firmen eine Shitstorm-Versicherung ab

Immer mehr Unternehmen sichern sich gegen Shitstorms ab. Foto: Creative Commons Zero (CC0)

Tief greifende Veränderungen wie die digitale Revolution machen auch vor der Versicherungsbranche nicht Halt. So steigen immer mehr Firmen in das Geschäft des sogenannten Reputationsschutzes ein. Nach der Munich Re und diversen US-Versicherern ist nun auch der europäische Branchen-Primus Allianz ein neuer Marktteilnehmer.

Unternehmen können sich mit diesen Versicherungen gegen Umsatzverluste aus Image-schädigenden Medienereignissen wie etwa dem berüchtigten Shitstorm absichern. Nicht wenige Unternehmen sind solchen Empörungs-Wellen, die sich durch soziale Netzwerke rasend schnell verbreiten, bereits zum Opfer gefallen.

Laut dem jährlich erscheinenden Risikobarometer der Allianz hatte 2013 noch jede zehnte Firma Sorge vor entsprechenden Schäden, in diesem Jahr war es bereits jede achte.

Vor nicht allzu langer Zeit waren es in erster Linie Journalisten, die Skandale aufgedeckt haben. Heute reicht mitunter ein wütender Facebook-Beitrag, um eine Welle ins Rollen zu bringen. Die Branche jedenfalls vermeldet steigende Nachfrage nach Reputationsschutz. Ein Rückgang an Shitstorms ist zumindest nicht zu erwarten.

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