Derzeit noch recht unscheinbar neben dem Blasturm (links) soll im Türmerhaus eine "gute Stube" entstehen. Der OWV Schwandorf saniert das alte Haus.
An der Eingangstür stehen noch die Namen der letzten Bewohner. Seit etwa 1990 steht das Gebäude leer - nun wird es saniert.
Im Erdgeschoss links soll die "gute Stube" des Oberpfälzer Waldvereins Schwandorf entstehen.
Mit der Entrümpelung sind die vielen freiwilligen Helfer bereits fertig. Jetzt kommt in Kürze der Denkmalschutz.
Ebenfalls im Erdgeschoss soll hier eine Küche mit Theke für Kühlschränke und kleiner Kochmöglichkeit für den Verein entstehen.
Eine Teil des Hauses ist die Schwandorfer Stadtmauer - der Denkmalschutz hat hier bereits Befundungen entnommen. Das wird die wohl größte Herausforderung, die anderen drei Wände mit der Mauer zu verbinden.
In den Dachstuhl können Erwin Mayer und Irmgard Irrgang bereits blicken - ob der erneuert werden muss, werden die weiteren Prüfungen ergeben.
An den Wänden fanden die OWV-Mitglieder alte Zeitungen von 1945, die als Bindeschicht für den Putz angebracht wurden.
Hinterlassenschaften aus vergangenen Seiten: Im Obergschoss ist noch diese Kaminrohr-Abdeckung zu finden.
Aus den Zwischendecken holten die Helfer tonnenweise Müll - von Unterwäsche über Zigarettenschachteln bis hin zu altem Spielzeug.
Teils richtig waghalsige Konstruktionen von Laien fanden sich bei der Freilegung des Dachstuhls.
In drei Jahren könnten die Besucher des Türmerhauses dann aber durch neue Fenster die Aussicht auf die Schwandorfer Jakobskirche genießen.