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MZ gewinnt vier Medienpreise

Gleich mehrere Projekte der Mittelbayerischen Zeitung wurden in diesem Jahr beim 20. European Newspaper Award prämiert.

Diese vier Beiträge der Mittelbayerischen Zeitung haben beim „Oscar“ für Medienhäuser die internationale Jury besonders überzeugt.
Diese vier Beiträge der Mittelbayerischen Zeitung haben beim „Oscar“ für Medienhäuser die internationale Jury besonders überzeugt.

Regensburg.Die Mittelbayerische Zeitung darf sich in diesem Jahr gleich über vier Auszeichnungen beim European Newspaper Award freuen. Mehrere MZ-Projekte werden im Mai 2019 beim Europäischen Zeitungskongress in Wien je einen „Award Of Excellence“ erhalten. „Es ist eine große Auszeichnung, dass die permanente Entwicklungsarbeit bei der Mittelbayerischen im Bereich Zeitungsdesign jetzt erneut von internationalen Experten honoriert wurde. Zeitungsdesign bedeutet bei uns allerdings weit mehr als die Verpackung von Inhalten“, sagt der geschäftsführende Chefredakteur Josef Pöllmann.

Für die MZ sei es das Ziel, bei großen selbst gesetzten Themen immer das ideale Zusammenspiel von Design und Inhalt zu finden, um den Lesern die beste Präsentation eines Themas servieren zu können. „Bei uns arbeiten Reporter mit den Experten für Gestaltung Hand in Hand. Stolz macht mich, dass es sich bei den vier Gewinnern ausschließlich um regionale Themen, also unsere redaktionelle Kernkompetenz, handelt“, sagt Pöllmann.

Die Doppelseite mit dem Exklusivinterview mit Joachim Wolbergs gewann in der Kategorie „Fotografie/Sequenz“.
Die Doppelseite mit dem Exklusivinterview mit Joachim Wolbergs gewann in der Kategorie „Fotografie/Sequenz“.

In der Kategorie „Fotografie/Sequenz“ wird das Exklusivinterview mit Joachim Wolbergs vom 18. Dezember 2017 ausgezeichnet. Zwölf Aufnahmen des Fotografen Uwe Moosburger wurden von MZ-Chefgestalter Andreas Brey geschickt zu einer Gesamtoptik verwoben und zeichneten so ein ganz besonderes Bild des suspendierten Regensburger Oberbürgermeisters nach seiner Entlassung aus der U-Haft.

Zeitungen immer visueller

Diese Doppelseite gewann in der Kategorie „Visual Storytelling“.
Diese Doppelseite gewann in der Kategorie „Visual Storytelling“.

In der Kategorie „Visual Storytelling“ erhält die Doppelseite vom 28./29. Juli einen „Award Of Excellence“. MZ-Grafikerin Lissi Knipl-Zörkler erzählte die Geschichte und Geschichten der bekanntesten Freiluftfestspiele in der Region auf eine ganz neue Art. Es entstand eine gelungene Kombination aus tollen Bildern, kurzen Texten und vielen Daten.

In der Kategorie „Alternative Storytelling“ gewann dieser Beitrag.
In der Kategorie „Alternative Storytelling“ gewann dieser Beitrag.

In der Kategorie „Alternative Storytelling“ zeichnete die 16-köpfige Jury aus acht Ländern einen Beitrag, der ebenfalls im Rahmen unserer Berichterstattung zur Regensburger Spendenaffäre entstand, aus. Vier Angeklagte, zehn Verteidiger, eine Richterin, viele prominenter Zeugen, alle Vorwürfe und der Zeitplan – auf einer Doppelseite beantworteten MZ-Reporterin Christine Straßer und Grafikerin Lissi Knipl-Zörkler wenige Tage vor Beginn des Mammutverfahrens im September die wichtigsten Fragen rund um den Prozess des Jahres. Hier gelang es der Mittelbayerischen in besonders anschaulicher Weise, dem Leser die sehr komplexen Inhalte des Themas anschaulich zu vermitteln.

Die Themenwoche zur „Großbaustelle auf der A3“ erhält einen der Preise in der Rubrik „Konzept/Innovation Print – neue Serien, neue Konzepte“.
Die Themenwoche zur „Großbaustelle auf der A3“ erhält einen der Preise in der Rubrik „Konzept/Innovation Print – neue Serien, neue Konzepte“.

Zeitungen sind starke Marken, die ihren Ursprung in der gedruckten Zeitung haben. Darum liegt es nahe, nicht nur im Online-Bereich nach Innovationen zu suchen, sondern auch im Printbereich. Dies ist der Mittelbayerischen Zeitung bei einem Thema besonderes gut gelungen. Die Themenwoche zur „Großbaustelle auf der A3“ erhält einen der Preise in der Rubrik „Konzept/Innovation Print – neue Serien, neue Konzepte“.

182 Teilnehmer aus 25 Ländern

Insgesamt nahmen 182 Zeitungen aus 25 Ländern am 20. European Newspaper Award teil. Der Wettbewerb gilt als „Oscar“ für Medienhäuser. Da sich Lokal-, Regional-, Wochen- und überregionale Zeitungen stark unterscheiden, werden die Hauptpreise in vier Kategorien vergeben. Die Hauptpreisträger kommen aus Norwegen (Sunnhordland, Adresseavisen), den Niederlanden (Het Financieele Dagblad) und Deutschland (Der Freitag).

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