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„Robby“ liefert Motorradteile

Im BMW-Werk Wackersdorf hilft Roboter „Robby“ bei der Arbeit. Er ist sehr kräftig, zuverlässig – und höflich..

Der Transportroboter „Robby“ bei BMW ist sehr zuverlässig.
Der Transportroboter „Robby“ bei BMW ist sehr zuverlässig.Foto: BMW

Wackersdorf.Seit kurzem hat das BMW-Werk in Wackersdorf einen neuen Mitarbeiter. Er ist sehr stark: Mühelos kann er über 500 Kilo Lasten tragen. Und er wird nie müde. Er klagt nicht, obwohl er keinen Cent verdient und auch die Nacht über im Werk bleiben muss. Denn in der Nacht, da muss er Energie tanken, der Transportroboter STR. „Robby“ wird der Roboter von den Mitarbeitern genannt, nachdem sie ihre ursprüngliche Angst abgelegt haben und die Erfahrung gemacht haben, dass „Robby“ sehr zuverlässig und außerdem sehr höflich ist. Kommt ihm nämlich jemand in die Quere, bleibt er stehen, bis das Hindernis wieder weg ist.

„Robby“ kommt automatisch, wenn ein Mitarbeiter bei BMW Wackersdorf in der großen Halle zum Beispiel Teile für ein Motorrad geliefert bekommen hat. Diese Teile scannt er ein, so wie Lebensmittel an der Supermarktkasse eingescannt werden. Ein Computer meldet dann einer Zentrale, dass die Teile zum Abholen bereit sind. Dann rollt „Robby“ von seinem Parkplatz in der Halle zu der Kiste mit den Teilen, hebt sie hoch und bringt sie zu dem Ort, wo ein anderer Mitabeiter die Teile für den Versand verpackt. Denn in Wackersdorf werden die Motorradteile für zwei BMW-Werke in Brasilien und in Thailand verpackt.

„Robby“ fährt, wenn er alle Teile abgeliefert hat, wieder zu einem neuen Auftrag los. Gesteuert wird der Transportroboter über ein Funknetz, das am Hallendach aufgehängt wird. (fu)

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