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Tourismus

Auf dem Grund des Sees

Wie sieht es denn hier aus? Eigentlich sollten Leute zum Baden ins Wasser springen oder mit Schiffen über den See fahren. Aber statt Wellen sieht man nur rissige, braune Erde.

So sieht es aus, wenn ein Stausee kein Wasser hat. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
So sieht es aus, wenn ein Stausee kein Wasser hat. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Der Forggensee im Bundesland Bayern enthält gerade kein Wasser. Er erinnert schon beinahe an eine Wüste. Das liegt daran, dass dieser See ein Stausee ist. So nennt man einen künstlichen See, in dem Wasser gesammelt wird, um damit in einem Kraftwerk Strom zu erzeugen.

Jedes Jahr im Herbst wird das meiste Wasser in diesem See abgelassen. Das soll vor Hochwasser schützen und Platz schaffen für geschmolzenen Schnee aus den Bergen.

Anfang Juni wird der Forggensee normalerweise wieder gefüllt. Aber dieses Jahr klappt das nicht pünktlich. Ein Damm muss repariert werden. Bis der fertig ist, heißt es: spazieren gehen auf dem Boden des Sees statt baden gehen.

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