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Bis das Metall sich biegt: So funktioniert ein Wasserkocher

Von Juliane Gringer, dpa

Fast in jeder Küche bei uns steht ein Wasserkocher. Praktisch sind die.

.Mit einem Wasserkocher kann man ganz einfach und schnell Wasser heiß machen. Wasser in den Kocher gießen, Deckel zu, Stecker in die Steckdose, Schalter an.

Dann legt das Gerät los, bald zischt und brodelt das Wasser und wenn es richtig kocht, schaltet der Kocher sich aus. Doch wie funktioniert das eigentlich? Woher weiß der Kocher, wann das Wasser kocht und er sich ausschalten muss?

Einfache, moderne Wasserkocher bestehen meist aus drei Teilen: einem Gefäß, in das wir das Wasser gießen. Einem Stab, der heiß wird und das Wasser erwärmt. Und einem Temperaturschalter. Das Gefäß kann zum Beispiel aus Plastik oder Metall sein. Wenn es aus Metall ist, wird es sehr heiß und man sollte es lieber nicht berühren.

Erhitzt wird das Wasser in dem Gefäß durch den Heizstab. Der funktioniert mit Strom. Wenn man den Wasserkocher anstellt, fließt der Strom durch den Stab und macht ihn sehr heiß. Der Heizstab ist meist im Boden des Wasserkochers versteckt. Dann sieht man dort zum Beispiel nur eine Metallscheibe. Es gibt aber auch Wasserkocher, in denen die Spirale frei liegt.

Den Temperaturschalter kann man nicht sehen. Er ist in dem Gerät verborgen. Er erkennt, wenn das Wasser kocht und schaltet den Kocher dann aus. Der Schalter besteht aus zwei Metallstücken, die fest miteinander verbunden sind. Sie sind aus unterschiedlichen Sorten von Metall. Deshalb dehnen sie sich bei Hitze verschieden stark aus. Das heißt: Die Metallstücke werden dann länger. Aber eins wird länger als das andere. Weil es mit dem anderen Metallstück verbunden ist und sozusagen nicht weg kann, verbiegt sich das Ganze. Irgendwann ist es so stark gebogen, dass es das Teil bewegt, das das Gerät ausschaltet.

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