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Natur

Das große Krabbeln

Ganz schön wuselig.

Die Wollhandkrabbe wandert im Herbst Richtung Meer - auch über Straßen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Die Wollhandkrabbe wandert im Herbst Richtung Meer - auch über Straßen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Hunderte Krabbeltiere flitzen über die Straße. Es sind Wollhandkrabben, und sie wollen vom Fluss Weser zur Nordsee! „Nachts und in der Dämmerung wandern sie in Massen“, sagt der Mitarbeiter einer Behörde in Thedinghausen in Norddeutschland.

Dabei sind die Krabben ziemlich sportlich unterwegs. „Sie schaffen im Schnitt bis zu zehn Kilometer am Tag“, sagt ein Naturschützer. An der Nordsee paaren sie sich und legen ihre Eier ab. Auf ihren Scheren haben die Krabben Haare. Daher kommt der Name Wollhandkrabbe.

Die gepanzerten Tiere stammen eigentlich aus China in Asien. Auf Frachtschiffen kam die Art nach Deutschland.

Hier haben die Krabben wenige Feinde. Deshalb können sie sich gut vermehren. Für manche Leute werden sie aber zum Problem. Besonders Angler ärgern sich über die Tiere. „Mit ihren Scheren zerkneifen sie die Netze“, sagen die Fischer.

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