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Migration

Die Kanzlerin besucht eine Schule für Flüchtlingskinder

Stell dir vor, dein Freund und seine Klasse gehen immer vormittags zur Schule. Aber der Unterricht deiner Klasse beginnt erst, wenn er Schluss hat - also nachmittags.

Macht die Kanzlerin Quatsch? Bei ihrem Besuch in der Schule hielten sie und die Kinder sich die Ohren zu. Foto: Kay Nietfeld/dpa
Macht die Kanzlerin Quatsch? Bei ihrem Besuch in der Schule hielten sie und die Kinder sich die Ohren zu. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Eine solche Schule besuchte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag in der Stadt Beirut. Das ist die Hauptstadt des Libanon im Nahen Osten.

In dieses Land sind sehr viele Menschen geflüchtet. Denn in ihrer Heimat Syrien herrscht Krieg. Syrien ist ein Nachbarland des Libanon. Für ein so kleines Land wie den Libanon ist es sehr schwer, so viele zusätzliche Menschen unterzubringen. Auch an Platz in Schulen fehlt es.

Deshalb werden in vielen Schulen die Klassenräume doppelt genutzt: Vormittags lernen die libanesischen Kinder, nachmittags die syrischen. Damit im Libanon möglichst viele Kinder zur Schule gehen können, hat Deutschland auch Geld dazugegeben.

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