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Tiere

Ein Vogel braucht mehr Kuhfladen

Einen Star zu entdecken, ist gar nicht so schwer. Damit ist jetzt aber nicht ein berühmter Pop-Sänger gemeint. Sondern der Vogel! Denn bei uns leben Millionen Stare.

Stare brüten gern in Baumhöhlen, aber ein Nistkasten ist auch gut. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Stare brüten gern in Baumhöhlen, aber ein Nistkasten ist auch gut. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Du erkennst diese Vögel leicht an ihrem Gefieder. Allerdings ist es nicht immer gleich: Im Frühling sind die Federn schwarz-glänzend, im Sonnenlicht leuchten sie dunkelgrün-blau-lila. Und im Winter hat das Gefieder mehr weiße Punkte.

Naturschützer machen sich aber doch Sorgen um den Vogel. Sie sagen, dass inzwischen weniger Stare hier leben. Das liegt daran, dass ihr Lebensraum kleiner wird. So brauchen Stare zum Beispiel Baumhöhlen, um ihre Eier auszubrüten. Aber es gibt weniger Wälder. Auf Wiesen suchen sie Insekten und Würmer - etwa in Kuhfladen. Weil aber mehr Kühe im Stall bleiben, statt auf der Wiese zu grasen, wird die Nahrungssuche schwieriger.

Übrigens: Der Star ist auch ein guter Sänger. Er kann sogar andere Vögel nachmachen.

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