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Schulen

Einen Tag arbeiten und Kindern in Afrika helfen

Tausende Kinder haben am Dienstag gearbeitet, statt in die Schule zu gehen. Sie machten beim Aktionstag „Dein Tag für Afrika“ mit. Hier erfährst du mehr dazu.

Johannes hat bei der Aktion „Dein Tag für Afrika“ in einem Supermarkt mitgeholfen. Foto: Jens Kalaene/dpa
Johannes hat bei der Aktion „Dein Tag für Afrika“ in einem Supermarkt mitgeholfen. Foto: Jens Kalaene/dpa

Johannes ist 13 Jahre alt und geht in Berlin zur Schule. Am Dienstag aber arbeitete er in einem Supermarkt, statt im Klassenraum zu sitzen. Dort räumte er Regale ein. Warum? Johannes machte bei der Aktion „Dein Tag für Afrika“ mit. Den gibt es jedes Jahr.

An diesem Tag arbeiten Tausende Kinder in ganz Deutschland mehrere Stunden. Das Geld, das sie dabei verdienen, spenden sie: für Projekte in einigen Ländern in Afrika. Die Projekte setzen sich unter anderem dafür ein, dass Kinder und Jugendliche dort zur Schule gehen können.

„Der Supermarkt, in dem ich heute arbeite, nimmt Lebensmittel von anderen Supermärkten, die dort sonst weggeschmissen werden“, erzählt Johannes. Zum Beispiel, weil das Haltbarkeitsdatum bald abläuft oder schon abgelaufen ist. Der Supermarkt verkauft diese Lebensmittel für wenig Geld weiter, wenn sie noch nicht schlecht sind.

„Ich habe Regale eingeräumt mit Lebensmitteln, zum Beispiel mit Obst, Gemüse, Chips, Popcorn und Getränken“, erzählt Johannes. „Außerdem habe ich geguckt, ob alles in Ordnung ist, zum Beispiel ob beim Gemüse etwas doch nicht mehr gut ist.“ Pro Stunde hat er dafür 15 Euro bekommen.

„Ich finde es sehr gut, dass wir das Geld spenden“, sagt Johannes. Das Geld, das die Schüler beim Aktionstag verdienen, geht zum Beispiel ins Land Uganda. Dort leben sehr viele Menschen in Armut. Viele Eltern können es sich nicht leisten, ihren Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen. Die Projekte setzen sich dafür ein, dass dies doch gelingt. Insgesamt verdienten die Schüler am Mittwoch in ganz Deutschland fast anderthalb Millionen Euro!

Für Johannes war es das erste Mal, dass er bei der Aktion mitgemacht hat. „Das hat mir sehr gut gefallen, es hat Spaß gemacht“, sagt er.

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