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Migration

Endlich im Hafen

Tagelang hatten die Menschen auf dem Schiff gewartet. Am Mittwochabend durften sie dann endlich an Land. In der Stadt Valletta legte das Rettungsschiff „Lifeline“ mit den mehr als 200 Leuten an Bord an. Valletta ist die Hauptstadt von Malta, einer Insel im Mittelmeer.

Das Schiff mit den Flüchtlingen darf endlich anlegen. Foto: Jonathan Borg/AP/dpa
Das Schiff mit den Flüchtlingen darf endlich anlegen. Foto: Jonathan Borg/AP/dpa

Die Menschen auf dem Schiff stammen aus Afrika. Sie hatten versucht, das Mittelmeer zu überqueren und so nach Europa zu kommen. Den Weg nehmen viele Flüchtlinge, obwohl die Reise sehr gefährlich ist. Oft geraten die Flüchtlinge in den kleinen Booten in Seenot. 

So war es auch bei den Menschen, die jetzt auf Malta ankamen. Doch sie hatten Glück: Das Rettungsboot „Lifeline“ half ihnen. Auf dem Schiff arbeiten Menschen aus Deutschland. Trotz der Rettung gab es ein Problem: Das Boot durfte zuerst in keinen Hafen einfahren. Denn es war nicht klar, wo die Flüchtlinge hin sollten.

Erst als die Länder Italien, Frankreich, Irland, Luxemburg, Malta, Belgien, Portugal und die Niederlande erklärten, dass sie die Menschen aufnehmen werden, durfte das Schiff anlegen. Streit gibt es nun darüber, ob die Besatzung bei ihrem Rettungseinsatz gegen bestimmte Rechte verstoßen hat. Unklar ist deshalb, ob sie in Zukunft zu weiteren Einsätzen fahren kann.

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