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Gesundheit

Geduldig sein mit Stotternden

Bei stotternden Menschen brauchen die Worte etwas länger, bis sie herauskommen. Sie sagen dann zum Beispiel „v-v-v-v-viel“ anstatt „viel“.

Übungen sollen das Sprechen erleichtern. Foto: Peter Steffen/dpa
Übungen sollen das Sprechen erleichtern. Foto: Peter Steffen/dpa

Das ist eigentlich nicht schlimm. Aber manche Zuhörer werden ungeduldig oder machen Witze. Das fühlt sich für Stotternde blöd an.

Am Samstag ist der Welttag des Stotterns. Der Tag soll darauf aufmerksam machen, dass es für Stotternde manchmal nicht einfach ist.

In Deutschland stottern ungefähr 800 000 Menschen ihr ganzes Leben lang. Viele von ihnen fangen schon als Kinder an. Die Veranlagung zum Stottern wird wahrscheinlich vererbt. Das bedeutet, dass Stotterer öfter Verwandte haben, die auch stottern.

Bei etwa vier von fünf Kindern verschwindet das Stottern irgendwann von allein. Zum Glück lässt sich Stottern gut behandeln.

Stotternde lernen dann zum Beispiel eine spezielle Sprechtechnik. Du kannst Stotternden helfen, indem du sie ausreden lässt. Sie wissen nämlich meist ganz gut, was sie sagen wollen.

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