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Demonstrationen

Genug ist genug!

Es muss sich etwas ändern! Das fordern viele Schülerinnen und Schüler in den Vereinigten Staaten von Amerika. Deshalb gingen dort am Wochenende auch Hunderttausende Menschen auf die Straßen: Sie protestierten gegen Waffengewalt und für mehr Sicherheit an Schulen.

Die Schülerin Emma Gonzalez hielt eine Rede bei der Demonstration gegen Waffengewalt in Washington. Foto: Andrew Harnik/AP/dpa

Denn in den USA passiert es immer wieder, dass Menschen erschossen werden. Experten meinen, ein Grund dafür ist: Es ist oft einfach, an eine Schusswaffe zu kommen, selbst für Kinder und Jugendliche. Erst vor einigen Wochen hatte ein Jugendlicher an seiner früheren Schule im Bundesstaat Florida 14 Schülerinnen und Schüler und drei Erwachsene getötet.

Die Schüler dieser Schule hatten die Proteste organisiert und erinnerten dabei an ihre getöteten Freunde. Die Demonstrationen heißen „March for our Lives“ (gesprochen: martsch for auer leivs). Auf Deutsch bedeutet das ungefähr: Marsch für unsere Leben. Eine der Rednerinnen war Emma Gonzales. Sie sagte: „Kämpfe um dein Leben, bevor es die Aufgabe eines anderen wird.“

Die größte Demo fand in der amerikanischen Hauptstadt Washington statt. Leute hielten Plakate mit Sätzen hoch wie: „Bücher statt Kugeln“. Dabei erhielten die Schüler auch Unterstützung von Stars: So traten zum Beispiel die Sängerinnen Miley Cyrus und Ariana Grande auf.

Mit ihren Protesten wollen die Demonstranten die Regierung unter Druck setzen, endlich zu handeln. Sie sagen: Genug ist genug! Und fordern: strengere Waffengesetze und ein komplettes Verbot von bestimmten Schusswaffen.

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