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Nur halb so lange gelernt

Stell dir vor, du hättest nach einem halben Tag Schule frei.

Ein leeres Klassenzimmer: Wegen der Corona-Krise waren die Schulen lange Zeit geschlossen. Foto: Marijan Murat/dpa
Ein leeres Klassenzimmer: Wegen der Corona-Krise waren die Schulen lange Zeit geschlossen. Foto: Marijan Murat/dpa

Das kann als Ausnahme vielleicht sogar nett sein. Aber man lernt natürlich auch viel weniger. So etwas Ähnliches ist während der Corona-Krise aber über lange Zeit passiert. Denn die Schulen waren zu. Eine Umfrage hat jetzt gezeigt, dass Kinder zuhause nur halb so lange gelernt haben wie an einem Schultag im Klassenzimmer.

So waren die Schüler und Schülerinnen vor der Corona-Krise mehr als 7 Stunden pro Tag mit Lernen beschäftigt. Während der Schulschließungen waren es nur noch etwas mehr als 3 Stunden täglich. Denn es war auch nicht immer einfach, alleine zu lernen.

Gleichzeitig haben Kinder mehr Zeit vor Bildschirmen verbracht. Sie schauten mehr Fernsehen, spielten länger Computer- oder Handyspiele und wären länger in Sozialen Netzwerken unterwegs.

Ein Experte sagt, daran sehe man, wie wichtig es ist, dass Kinder wieder in die Schule dürfen. „Wo Schließungen unvermeidlich sind, sollten die Schulen direkt auf Online-Unterricht umstellen„, sagt er.

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