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Tiere

Raubtiere hinterlassen Spuren

Ein Haufen auf dem Boden, ein Stück weiter der Abdruck einer Pfote. Die meisten Leute würden an so etwas wahrscheinlich einfach vorbeilaufen.

Ein Rissgutachter untersucht den Kothaufen eines Wolfes. Foto: Jörg Carstensen/dpa
Ein Rissgutachter untersucht den Kothaufen eines Wolfes. Foto: Jörg Carstensen/dpa

Ein Rissgutachter schaut sich solche Spuren ganz genau an. Rissgutachter sind Experten, die den Tod von Nutztieren untersuchen. Dazu zählen zum Beispiel Schafe und Ziegen. Das Wort Riss benutzen Bauern, wenn ihr Vieh von Raubtieren getötet wurde.

Für die Landwirte ist es sehr wichtig zu wissen, warum ihre Tiere gestorben sind. Auf der Spurensuche gucken sich die Rissgutachter verschiedene Hinweise an. Der Angreifer könnte zum Beispiel in der Nähe der Weide einen Haufen gemacht haben.

Natürlich werfen die Experten auch einen Blick auf das getötete Tier selbst. Dadurch wissen die Fachleute manchmal schon, ob der Angreifer ein Wolf oder ein Fuchs war. Manchmal sind die Tiere aber auch an einer Krankheit gestorben.

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