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Tiere

Turmfalke überlebt Sturz in die Tiefe

Hauptsache hoch! Ungefähr so suchen Turmfalken ihre Brutplätze aus. Turmfalken nisten also gerne an Kirchtürmen, Masten und anderen hohen Bauten. In einem Ort im Bundesland Brandenburg haben sich Turmfalken im Rathaus-Turm niedergelassen.

Dieser Turmfalke ist aus seinem Nest gefallen. Foto: Wildpark johannismühle/dpa
Dieser Turmfalke ist aus seinem Nest gefallen. Foto: Wildpark johannismühle/dpa

Doch nun kam es dort zu einem Unfall: Eines der Küken stürzte aus dem Nest 30 Meter in die Tiefe. Doch der kleine Vogel hatte ziemliches Glück: Er überlebte den Sturz unverletzt. „Die Jungtiere machen jetzt die ersten Flugversuche“, erklärte der Tier-Fachmann Julian Dorsch am Sonntag. Der kleine Vogel sei aber noch nicht so weit gewesen.

Warum ist der Turmfalke dann rausgefallen? Der Experte erklärt: Die Küken müssen teilweise stundenlang warten, bis sie Futter bekommen. Wenn sie dabei zu viel herumhampeln, können sie aus dem Nest fallen.

Zum Glück könnten auch die jungen Vögel schon ein bisschen durch die Luft gleiten, sagt Julian Dorsch. Daher könnten sie so einen Sturz überleben. „Die Mutter hat das Tier unten gefüttert.“ Doch dann habe sich eine Katze angeschlichen. Deshalb wurde der Vogel lieber in Sicherheit gebracht.

Nach einer Untersuchung in einem Wildpark setzten Feuerwehrleute den kleinen Turmfalken wieder ins Nest. Dafür brauchten sie bei dem hohen Turm eine Drehleiter. Oben angekommen warteten schon die fünf Geschwister des Turmfalken.

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