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Musik

Weiße Hengst-Haare erzeugen die besten Töne

Schloss und Schlüssel, Blitz und Donner, Topf und Deckel. Manche Dinge gehören einfach zusammen. Genauso ist das auch bei der Geige: Sie ist unvorstellbar ohne einen Bogen. Damit streichen Musiker über die Saiten.

Für den tollsten Klang bekommen Geigen-Bögen Haare von männlichen weißen Pferden. Foto: Angelika Warmuth/dpa
Für den tollsten Klang bekommen Geigen-Bögen Haare von männlichen weißen Pferden. Foto: Angelika Warmuth/dpa

Auf die Bögen gespannt ist ein besonders Material, nämlich Pferde-Haar. Und zwar das Haar aus dem Schweif von männlichen Pferden, also Hengsten. Hengst-Haar ist nämlich besonders kräftig und elastisch.

Die Bögen der am schönsten klingenden Geigen der Welt haben Haare von Hengsten aus dem Land Mongolei in Asien, findet der Geigen-Bau-Meister Georg Neuner. Er sucht gerade bei einem Wettbewerb im Ort Mittenwald in Bayern die tollsten neuen Streichinstrumente aus. Dafür haben Geigenbauer aus mehr als 20 Ländern Instrumente eingereicht.

Für den Klang ist sogar die Farbe der Hengst-Haare wichtig. Schwarze Haare seien für Geigen zu dick, sie geben einen raueren Ton, sagt Georg Neuner. Weiße Haare seien die allerbesten.

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