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Erdbeben

Winzige Bewegungen im Gestein messen

In den Alpen wackelt die Erde jedes Jahr Tausende Mal. Allerdings bemerken die Menschen in diesem Gebirge die Beben meist nicht. Denn sie sind winzig klein.

Die Alpen wackeln mehrmals am Tag. Aber meist so wenig, dass die Menschen es nicht spüren. Foto: Sven Hoppe/dpa
Die Alpen wackeln mehrmals am Tag. Aber meist so wenig, dass die Menschen es nicht spüren. Foto: Sven Hoppe/dpa

Diese Erdbeben haben damit zu tun, dass die Hülle der Erde aus verschiedenen Platten besteht. Verschieben sie sich, bewegt sich auch der Boden. Die Alpen liegen in der Knautschzone von zwei großen Platten.

Mit Sensoren können Wissenschaftler die winzigen Erschütterungen dort messen. Jetzt haben sie mehr als 600 solcher Messgeräte über die ganzen Alpen verteilt. Die Sensoren sind zum Beispiel in Scheunen versteckt und in Wiesen eingegraben. Zwei Jahre lang wird alles aufgezeichnet.

Damit wollen die Experten herausfinden, welches Gestein sich tief im Gebirge befindet und wie dick es ist. Das ist wichtig, um bei größeren Erdbeben die Gefahr für Menschen besser einschätzen zu können.

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