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Freizeit

Beerenmeile bietet viel Spielspaß

Auf der Anlage an der Papstwiese kann man nicht nur selbst Beeren pflücken. Es gibt ein Café und viele Angebote für Kinder.
Von der 3. Klasse der Grundschule der Regensburger Domspatzen

Auch im Strohlabyrinth hatten die Schüler viel Spaß. Foto: Bettina Henfling
Auch im Strohlabyrinth hatten die Schüler viel Spaß. Foto: Bettina Henfling

Regensburg.Die 22 Jungs der 3. Klasse der Grundschule der Regensburger Domspatzen erkundeten Ende Juni die Beerenmeile an der Papstwiese. Die Beerenmeile ist ein Ort, an dem man Beeren pflücken, spielen, essen, trinken und einfach ganz viel Spaß haben kann.

Den Begriff „Beerenmeile“ hat der Besitzer Stephan Kraml erfunden. Nach seinem Studium kam er durch ein Praktikum auf die Idee, die „Beerenmeile“ zu eröffnen.

Der Begriff „Beerenmeile“ weist bereits auf eine große Vielfalt an Beeren hin, die auf einem weitläufigen Areal angebaut werden. Sie wurde bereits 2008 eröffnet. In den vergangenen elf Jahren wurde das Beerensortiment stetig erweitert. Neben fünf bis sieben Sorten Erdbeeren, drei Sorten Himbeeren, drei bis fünf Sorten Heidelbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren werden auch Tomaten, Gurken, Paprika und Zucchini angebaut. Die meisten Beeren reifen in den Monaten Juni und Juli. Durch die verschiedenen Erdbeersorten kann man von Mai bis Oktober die roten Früchte ernten. Die Sorte „Malwina“-Erdbeere ist die größte Beere, die auf der „Beerenmeile“ reift.

Vier Standorte im Raum Regensburg

Täglich können Beeren von 8.30 bis 19 vor Ort gepflückt beziehungsweise gekauft werden. Das Café in der „Beerenmeile“ lädt die Besucher mit einer Auswahl von rund zehn Kuchen und weiteren Leckereien aus Beeren täglich von 10 bis 19 zum Verweilen ein. Auch für die kleineren Besucher ist viel geboten. Sie können sich im Strohlabyrinth, im Maislabyrinth oder auf dem Spielplatz austoben und die Hühner und Ziegen vor Ort füttern.

Die Besucherzahlen sind sehr stark vom Wetter abhängig und können zwischen zwei und 100 Personen pro Tag schwanken. Verteilt auf die Woche gesehen, kommen die meisten Besucher am Wochenende. Neben dem besuchten Standort an der Papstwiese ist die „Beerenmeile“ noch in Bad Abbach, Lappersdorf und Tegernheim zu finden.

Pflanzen brauchen viel Pflege

Von Mai bis September arbeiten rund 50 bis 60 Personen auf der „Beerenmeile“. Neben den 7000 Heidelbeersträuchern findet man noch viele weitere Pflanzen vor Ort, die gepflegt werden müssen. Die Erdbeeren wachsen auf kleinen Hügeln und werden durch Tröpfchenbewässerung gegossen. Unter den Beerensträuchern liegt eine schwarze Plane, die für ausreichend Wärme sorgt und das Unkraut abhält. In regelmäßigen Abständen müssen die Sträucher auch „saubergepflückt“ werden. Dabei werden die kranken Beeren und krankes Gemüse vom Strauch entfernt. Im Herbst werden die Pflanzen zugeschnitten und das Unkraut entfernt.

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