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Sport

Besuch von einem Ex-Nationalspieler

Passend zur Fußball-WM berichtete der ehemalige Fußball-Profi Hans Dorfner begeisterten Grundschülern von seiner Karriere.
Von der Klasse 4b der Grundschule Wörth-Wiesent

Hans Dorfner schenkte jedem der Kinder eine original unterschriebene Autogrammkarte. Foto: Sabine Scherer-Bogner
Hans Dorfner schenkte jedem der Kinder eine original unterschriebene Autogrammkarte. Foto: Sabine Scherer-Bogner

Wörth.Kürzlich war der ehemalige Fußballprofi Hans Dorfner zu Besuch an der Grundschule Wörth-Wiesent. Er nahm sich für die interessierten und begeisterten Schülerinnen und Schüler viel Zeit, beantwortete alle Fragen und schenkte jedem der Kinder eine original unterschriebene Autogrammkarte.

Hans Dorfner wurde 1965 im Sternzeichen des Krebses in Regensburg geboren und wuchs in Undorf auf. Schon im Alter von sechs Jahren spielte er beim ASV Undorf Fußball.

Drei Mal Deutscher Meister

Für das 1,74 Meter große Fußballtalent, das schon als Kind Profi werden wollte, erfüllte sich ein Traum, als er im Alter von 17 Jahren vom Assistenztrainer des FC Bayern München entdeckt wurde. Zur Saison 1982/83 wechselte er in die Jugendabteilung des FC Bayern und begann somit seine aktive Karriere.

Bereits im nächsten Jahr wurde der Fußballspieler für zwei Jahre an den Zweitligisten 1. FC Nürnberg ausgeliehen. Mit diesem Verein stieg er 1985 in die Bundesliga auf, mit den Münchnern wurde er drei Mal Deutscher Meister und einmal DFB-Pokalsieger.

Jupp Heynckes war sein Trainer

Von 1986 bis 1990 spielte der Vater von drei Kindern wieder beim FC Bayern. Zudem absolvierte er sieben Spiele für die deutsche Nationalmannschaft und stand im Kader der Europameisterschaft 1988 in Deutschland. Trainiert wurde er auch von Franz Beckenbauer und Jupp Heynckes.

In insgesamt 222 Bundesligaspielen (111 Spiele für die Bayern und 111 für die Nürnberger) erzielte er 22 Tore. Dem Profi gelangen zwei Kopfballtore und sogar ein Hattrick.

Im Jahr 1994, im Alter von nur 29 Jahren, musste Hans Dorfner nach einer schweren Knieverletzung seine Karriere frühzeitig beenden. Der Regensburger wollte dem Fußball verbunden bleiben und hatte die Idee, eine Fußballschule zu gründen. Diese ist bis heute sehr erfolgreich.

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