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Bildung

Im Internat wird es nie langweilig

Grundschüler aus Pyrbaum erlebten einen ereignisreichen Tag an der Schule der Regensburger Domspatzen.
Von der Klasse 3b der Grundschule Pyrbaum

Der stellvertretende Internatsleiter Christian Vieracker informierte die Drittklässler bei einer Rallye über das Internatsleben. Foto: Felicitas Full
Der stellvertretende Internatsleiter Christian Vieracker informierte die Drittklässler bei einer Rallye über das Internatsleben. Foto: Felicitas Full

Regensburg.„Supergeil“, so lautete der Song eines ehemaligen Domspatzen, der mit diesen Worten seine Zeit bei dem berühmten Chor beschreibt. Und auch wir haben bei unserem eintägigen Aufenthalt in Regensburg erfahren, dass das Internatsleben alles andere als langweilig ist. Der stellvertretende Internatsleiter Christian Vieracker erklärte uns bei einer Rallye den Tagesablauf an der Schule.

Um circa 7 Uhr klingelt während der Woche der Wecker und die Jungen machen sich fertig für den Tag. Nur wenige Türen weiter beginnt nach dem Frühstück um 8 Uhr der Unterricht. Zusätzlich zum normalen Unterricht gibt es eine Arbeitsgemeinschaft, die tolle Sachen erfindet und beim Wettbewerb „Jugend forscht“ teilnimmt. Nach dem Unterricht folgt ein leckeres gemeinsames Mittagessen.

Präfekten helfen bei Problemen

Nachmittags können die Kinder während der Freizeit zwischen verschiedenen Aktivitäten wählen: Schwimmen im eigenen Schwimmbad, Fußball spielen, Einkaufen gehen und vieles mehr. Freunde zum Spielen sind an einer Internatsschule ja genügend da.

Präfektin Lena Hufnagl hilft sonst Domspatzen bei den Hausaufgaben – diesmal den Drittklässlern bei ihrer Rallye. Foto: Kerstin Czerkus
Präfektin Lena Hufnagl hilft sonst Domspatzen bei den Hausaufgaben – diesmal den Drittklässlern bei ihrer Rallye. Foto: Kerstin Czerkus

Während der Studierzeit wird die Hausaufgabe erledigt. Ein Schüler weiß nicht weiter? Kein Problem! Für diesen Fall ist immer ein Präfekt oder eine Präfektin da. Diese begleiten die Kinder über den ganzen Tag und helfen ihnen jederzeit gerne.

Ein Video über den Besuch im Internat der Regensburger Domspatzen sehen Sie hier:

"Zeitung in der Grundschule": Besuch bei den Domsp

Außerdem findet jeden Nachmittag eine Chorprobe statt, in der die Schüler ihrer wohl größten Leidenschaft dem Singen nachgehen können und Übung macht schließlich den Meister. Und das Üben der Domspatzen lohnt sich: Sie treten nicht nur in den Messen im Regensburger Dom auf, sondern ihre Bühnen finden sich auf der ganzen Welt. So fahren die Sänger des Ersten Chores beispielsweise in diesem Jahr nach Israel, in das Heilige Land.

Zimmer sind „elternfreie Zone“

Abends geht es nach so vielen Erlebnissen sicher müde ins Bett. Jeder Domspatz teilt sich mit bis zu drei anderen Domspatzen ein Zimmer, welches garantiert „elternfreie Zone“ ist. (Kleiner Wermutstropfen: Es gibt Zimmerkontrollen.) Wir fassten nach diesem Besuch die „supergeile Zeit“ in drei Worten zusammen: Selbstständigkeit, Freunde, Erlebnisse. Die Schüler lernen bei den Domspatzen, auf eigenen Füßen zu stehen, finden Freunde fürs Leben und haben die Möglichkeit, einzigartige Erfahrungen zu sammeln.

Lesen Sie auch: Einmal mit den Domspatzen singen

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