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Aktion

In vier Wochen fit für den Nepallauf

Das Armin Wolf Laufteam bereitete Grundschüler auf die Benefiz-Veranstaltung vor. Profis gaben Einblicke in ihre Sportarten.
Von der Klasse 4g der Grundschule Burgweinting

An vier Donnerstagen trainierten die Schüler mit Profi-Sportlern. Foto: Armin Wolf
An vier Donnerstagen trainierten die Schüler mit Profi-Sportlern. Foto: Armin Wolf

Burgweinting.Geschafft! Erleichtert und glücklich, aber teils auch außer Puste überqueren wir die Ziellinie. Beim 10. Burgweintinger Nepallauf sind wir die Kinderstrecke über 2,6 Kilometer mitgelaufen. Von unserer Grundschule Burgweinting haben 291 Kinder beim Bambini- und beim Kinderlauf mitgemacht. Insgesamt waren 1811 Läuferinnen und Läufer am Start. Unsere Ganztagsklasse 4g und die 3g wurden von Armin Wolf und seinem Laufteam auf den Lauf vorbereitet.

Vier Wochen vor dem Lauf beginnen wir mit dem Training in unserer Schul-Sporthalle. Bei der ersten Trainingseinheit ist Hannah Rauch, die Weltmeisterin im Brazilian Jiu Jitsu, dabei. Sie übt mit uns den sogenannten Bodenkampf. Dabei lernen wir, wie man sich selbst verteidigt, wenn man am Boden liegt und angegriffen wird. Wichtig ist es dabei, den anderen nicht zu verletzen.

Baseball spielen mit Legionären

Die Schüler trainierten auch ihre Geschicklichkeit. Foto: Ingrid Scheuerer
Die Schüler trainierten auch ihre Geschicklichkeit. Foto: Ingrid Scheuerer

Am Donnerstag darauf macht Andy Richter von „street fit“ mit uns ein Stationentraining für Ausdauer, Kraft und Geschicklichkeit. Unsere Armmuskulatur trainieren wir mit einer Art dicken Seilen, deren eines Ende an einer Sprossenwand befestigt ist. Das andere Ende halten wir in der Hand und machen Wellenbewegungen. An einer anderen Station müssen wir Medizinbälle mehrmals gegen die Wand prellen.

Auf der anderen Seite der Halle gibt es zum Beispiel eine Basketball-Station. Wer keinen Korb erzielt, muss eine Extrarunde laufen. Bei der dritten Trainingseinheit dürfen wir eine neue Sportart ausprobieren: Baseball. Thomas Bison, Trainer der Buchbinder Legionäre, und die drei Spieler Alexander Schmidt, Jonathan Heimler und Billy Greenfield sind dazu an unsere Schule gekommen. Der Reihe nach schlagen wir den Baseball durch die Sporthalle. Das macht Spaß.

Gar nicht so einfach: Slalom laufen mit dem Fußball Foto: Ingrid Scheuerer
Gar nicht so einfach: Slalom laufen mit dem Fußball Foto: Ingrid Scheuerer

Beim vierten und letzten Training übt FIFA-Schiedsrichterassistent Edi Beitinger mit uns, wie man mit einem Fußball Slalom läuft und dann auf ein Tor (eigentlich eine Sportmatte) schießt. Außerdem sind Peter Holgrem, Torwart der Eisbären Regensburg, und Verteidiger Philipp Vogel mit dabei. Sie zeigen uns in der anderen Hallenhälfte, wie man Eishockey spielt – allerdings ohne Eis und mit einem Tennisball als Puck.

Das Training hat richtig Spaß gemacht! Wir haben nicht nur unsere Ausdauer trainiert, sondern haben auch noch verschiedene Sportarten kennengelernt. Am Ende der Trainingseinheiten waren alle Kinder der beiden Ganztagsklassen so fit, dass sie die 2,6 Kilometer-Strecke erfolgreich bewältigen konnten.

Unterstützung für armes Land

Wir haben uns auch mit der Frage beschäftigt, warum es den Nepallauf gibt. Nepal ist ein sehr armes Land, das vor allem nach dem Erdbeben von 2015 noch viel Unterstützung braucht. Die Hälfte der Startgelder geht an die Nepalhilfe Beilngries, die damit unter anderem den Wiederaufbau von Gebäuden und Schulen unterstützt.

Das Training mit den Profis machte viel Spaß. Foto: Ingrid Scheuerer
Das Training mit den Profis machte viel Spaß. Foto: Ingrid Scheuerer

Direkt vor dem Lauf am 7. April machen Armin Wolf und Holly Zimmermann mit uns noch ein kurzes Aufwärmtraining. Dann geht es auch schon los. Es ist sonnig und warm. An der Strecke stehen unsere Familien und feuern uns an. Alle kommen ins Ziel und wir sind stolz, dass wir es geschafft haben und damit auch noch etwas für einen guten Zweck getan haben.

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