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Sonntag, 19. August 2018 32° 2

Biologie

Spannende Experimente im Lernlabor

An der Universität Regensburg beschäftigten sich Grundschüler mit der Verbreitung von Samen und Früchten.
Von der Klasse 4b der Gottfried-Kölwel-Grundschule Beratzhausen

Die Faserschicht der Kokosnuss wurde nachgestellt. Foto: Christina Bauer
Die Faserschicht der Kokosnuss wurde nachgestellt. Foto: Christina Bauer

Regensburg.Können Kokosnüsse schwimmen? Wie viele Samen hat eine Himbeere? Was hat ein Klettverschluss mit der Klette gemeinsam? Was kann ich unter einem Binokular erkennen?

Diesen und vielen weiteren Fragen ging die Klasse 4b der Grundschule Beratzhausen zusammen mit ihrer Klassenleiterin Christina Bauer Ende Juni im Lernlabor der Universität Regensburg nach. Unter der Leitung von Barbara Stegbauer von der Universität beschäftigten sich die Schüler mit dem Thema „Verbreitung von Samen und Früchten“. Dabei wurden die Verbreitungsarten Wind, Tier, Wasser und Mensch unter die Lupe genommen.

Blick durch das Binokular Foto: Christina Bauer
Blick durch das Binokular Foto: Christina Bauer

Ausgestattet mit weißen Laborkitteln stürzten die Mini-Forscher eifrig an die Stationen, die zwei Studentinnen vorbereitet hatten. So wurden unter anderem alle Samen (Kerne) aus Himbeeren seziert, mit Schrauben- und Schirmfliegern experimentiert, die Klette unter dem Binokular untersucht sowie die Faserschicht von Kokosnüssen mit Luftpolsterfolie nachgestellt. Alle Erkenntnisse der Schüler wurden in Forscherheften festgehalten. So konnten die Viertklässler einen interessanten Einblick in den Alltag von Wissenschaftlern erhalten und nach einem spannenden Tag mit vielen Informationen wieder die Heimreise antreten.

Die Schüler säten im Lernlabor der Uni Regensburg Kresse aus. Foto: Christina Bauer
Die Schüler säten im Lernlabor der Uni Regensburg Kresse aus. Foto: Christina Bauer

Übrigens: Die Himbeere ist eigentlich keine Beere, sondern eine Sammelsteinfrucht. Eine Kokosnuss kann schwimmen, um ihre darin enthaltenen Samen über das Meer an einen anderen Strand zu bringen. Die Früchte der Klette sind mit kleinen Widerhaken ausgestattet. Diese verhaken sich im Fell von Tieren und werden von diesen mitgetragen und an einem anderen Ort wieder abgestreift. Die Menschen haben sich dieses System von den Klettfrüchten abgeschaut und daraus den Klettverschluss entwickelt.

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