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Veranstaltung

Ein Lauf durch das Weltkulturerbe

Beim Marathon in Regensburg sind tausende Sportler auf den Beinen. Hinter dem Event steckt eine Menge Arbeit.
Von der Klasse 8a des Gymnasiums Lappersdorf

Im vergangenen Jahr herrschten beim Start des Regensburg Marathons hochsommerliche Temperaturen. Foto: altrofoto.de

Regensburg.Zum 27. Mal werden beim Regensburg Marathon, der seit 1990 vom LLC Marathon Regensburg e. V. veranstaltet wird, am 12. und 13. Mai 2018 wieder tausende Läufer starten. Veranstaltungsleiterin Claudia Fritsch kümmert sich um die Organisation und Promotion des Laufs. Die Regensburgerin gab uns die Möglichkeit, ein ausführliches Gespräch mit ihr zu führen.

Viele helfende Hände

Jedes Jahr sorgen rund 800 Helfer dafür, dass alles problemlos abläuft, denn für das Auf- und Abbauen haben sie nur wenige Stunden Zeit, erläutert Claudia Fritsch. Damit die Läufer ungehindert die geplante Strecke zurücklegen können, müssen einige Straßen und Plätze aus Sicherheitsgründen gesperrt oder der Verkehr umgeleitet werden, darunter auch der Neupfarrplatz und die Straubinger Straße. Die ganze Veranstaltung kostet letztendlich rund 250 000 Euro. Dafür wurden dieses Jahr wieder 19 Sponsoren gefunden, wodurch etwa ein Drittel der Kosten gedeckt wird. Der Rest wird durch die Startgelder finanziert.

Neben dem Hauptmarathon, welcher 42,2 Kilometer umfasst, gibt es noch Abstufungen sowie einen Minimarathon für Kinder und den Minirollithon für körperlich behinderte Kinder. Neu ist dieses Jahr der Trachtenlauf, bei dem die Teilnehmer in Dirndl, Sari oder Kilt – eben ihrer landestypischen Kultur entsprechend – starten sollen.

Während der gesamten Veranstaltung sorgen neben den 15 Bands und den Versorgungsstellen auch die Maskottchen Mara und Thoni für gute Stimmung bei allen Beteiligten. Eine wichtige Rolle spielt auch der Besenläufer, der weit mehr als die zurückzulegende Distanz meistert: Er überquert immer als Letzter die Ziellinie, weil er zuvor die Läufer auf der Strecke versorgt, motiviert und begleitet hat.

Massage und Verpflegung

Auch nach dem Ende des Hauptmarathons am Sonntag um 14 Uhr ist die Veranstaltung für die Teilnehmer und das komplette Team noch nicht vorbei: Im riesigen Zielbereich auf dem Infineon-Parkplatz, der nur für diese Veranstaltung leer zur Verfügung gestellt wird, sorgen die Helfer für genug Verpflegung. Bei den Sportlern sind nach dem Laufen vor allem Brühe und Nudeln beliebt, da der Körper durch das Schwitzen viel Salz verloren hat. Die fleißigen Läufer können sich außerdem eine entspannende Massage von professionellen Masseuren gönnen.

Innerhalb weniger Stunden müssen die vielen freiwilligen Mitarbeiter den Infineon-Parkplatz wieder in den originalen Zustand versetzen, was für Claudia Fritsch der traurigste Moment ist: Nach einem Jahr Vorbereitung und zwei Tagen Marathon ist alles vorbei.

Lesen Sie hier ein Interview mit Claudia Fritsch. Darin erzählt sie, was den Regensburg Marathon so besonders macht.

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