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Aktion

Fit und locker durch den Schulalltag

Der Kreisjugendring war zu Besuch in der Grundschule Irlbach. Es wurde geturnt, entspannt und „Steinsuppe“ gekocht.
Von der Klasse 4 der Grundschule Irlbach

Die Kinder waren mit viel Freude bei den Übungen dabei. Foto: Anna Teuschl
Die Kinder waren mit viel Freude bei den Übungen dabei. Foto: Anna Teuschl

Irlbach.Als wir hörten, dass in unserer Schule die Aktion „Hier steppt der Bär“ stattfinden wird, waren wir Viertklässler gespannt, welcher „Bär“ uns da wohl erwartet. Eine Dame im Bärenkostüm wurde schon Tage zuvor im Schulhaus gesichtet, als die kleineren Klassen „mit dem Bär steppen“ und das Gesundheitsprojekt erleben durften.

Mitte Mai war es dann auch in unserer Klasse so weit: Die „Bärin“ begrüßte uns herzlich und stellte sich als Manuela Köck vom Kreisjugendring vor. Sie brachte jede Menge spielerische Ideen und Tipps für eine gesunde Lebensweise mit Bewegung, Spaß, Entspannung und guter Ernährung mit. Unterstützt wurde sie dabei von Ihren beiden Kolleginnen, deren Namen wir uns sofort merken konnten: Es waren Nadine und Nadine, die zwei Thermomixe und eine Kiste mit Gemüse mitbrachten, denn wir durften als Höhepunkt mit ihnen kochen.

Yoga und Qi Gong

Los ging es zunächst in der Turnhalle, wo uns die drei Damen abwechselnd tolle Bewegungsspiele und Entspannungsübungen aus Yoga und Qi Gong lernten. Mit Rätseln ließ uns die Bärin Tiere aus Wald und Dschungel erraten und zeigte uns dazu passende Yogaübungen, die wir uns dadurch ganz leicht merken konnten. Auf Kommando sahen wir alle einmal aus wie stolze Löwen, streckten und buckelten uns wie Katzen, schlängelten am Boden, machten uns so klein wie eine Spitzmaus oder hüpften in einem Froschteich eng zusammen. Jeder hatte daran Spaß und merkte am eigenen Leib wie gut uns der Wechsel von Bewegung, Konzentration, Anspannung und Entspannung tat.

Tierisch ging es weiter: Von Nadine Nr. 1 lernten wir das Gruppenspiel „Familiensuche“ kennen. Sie flüsterte jedem nacheinander einen Tiernamen zu, zum Beispiel Fohlen, Hahn, Stute. Nach dem Startsignal mussten sich nun alle Mitglieder einer Familie allein an der Bewegung und dem Tierlaut erkennen und zusammenfinden. Das gab beim ersten Durchgang erst einmal ein lustiges, heilloses Durcheinander. Beim zweiten Mal hatten wir dann schon den Bogen raus und es klappte wesentlich schneller. Nadine Nr. 2 ließ uns danach mit einer Entspannungsgeschichte in unserer Fantasie reisen.

Mit List und Neugier

Fit und locker zugleich ging es zurück ins Klassenzimmer, wo wir der Geschichte von einem Bettler lauschten, dem erst keiner Arbeit oder Essen geben wollte. Nachdem er sich jedoch demonstrativ auf den Marktplatz setzte und bloß aus Wasser und einem Stein vor aller Augen eine Steinsuppe kochte, wurde alle neugierig und wollten diese ungewöhnliche Suppe probieren. Der Bettler meinte, dass sie natürlich mit etwas Lauch noch besser schmecken würde. Tatsächlich war seine wichtigste Zutat für die am Ende köstlich schmeckende Suppe seine List und die Neugier der Beobachter, die ihm schließlich „zum Verfeinern“ nun auch freiwillig noch eine Kartoffel, eine Karotte, eine Zucchini und ein bisschen Gemüsebrühe und Kräuter schenkten.

Voller Tatendrang und Neugier machten wir uns daraufhin ans Werk. Unter Anleitung durften wir in den Thermomixen die Steinsuppe nachkochen. Nachdem wir alle fleißig das mitgebrachte Gemüse gewaschen, geschält, geschnippelt und mit Gemüsebrühe aufgekocht und püriert hatten, stellten wir erstaunt fest, wie gut die „Steinsuppe“ schmeckte.

Zu viel Zucker und Salz

Manuela Köck, eine ausgebildete Ernährungsberaterin, erklärte uns, dass es gar keine Suppenpäckchen und Mengen an Salz und Zusatzstoffen braucht. Unser angeborener Geschmackssinn wird mit der Zeit umprogrammiert, wenn wir uns mit zu viel Zucker, Salz und Fertiggerichten ernähren. Selbst und frisch zubereitete Speisen und Suppen sind gesünder und besser als Fertigprodukte der Lebensmittelindustrie, in denen meist viel Zucker und Zusatzstoffe beigemixt sind, die unseren Geschmackssinn mit der Zeit umprogrammieren.

Zum Ausklang lernten wir von ihr noch einige Qi-Gong Übungen. Herzlichen Dank an Manuela Köck, Nadine und Nadine vom Kreisjugendring für diesen tollen, interessanten und rundum gelungenen Wohlfühl-Tag!

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  • Das Projekt:

    Seit 1986 bietet die Mittelbayerische Zeitung bereits das Medienprojekt „Zeitung in der Schule“ an. Kinder und Jugendliche aller Altersstufen und quer durch alle Schularten haben dabei die Möglichkeit, direkt im Klassenzimmer kostenlos Zeitung zu lesen – auf Papier oder online. Jedes Jahr nehmen mehr als 300 Klassen aus ganz Ostbayern an dem Medienprojekt teil. Auch im kommenden Schuljahr wird es wieder eine Neuauflage von „Zeitung in der Schule“ geben.

  • Anmeldung:

    Lehrer, die mit ihrer Klasse teilnehmen möchten, können sich bereits jetzt für das neue Projektjahr anmelden – zum Beispiel per E-Mail an: izop@izop.de. Für teilnehmende Lehrer gibt es zu Beginn des kommenden Schuljahres ein Vorbereitungsseminar rund um das Thema Medien. Außerdem erhalten Lehrkräfte umfangreiche Unterrichtsmaterialien. Jede Klasse hat außerdem die Möglichkeit, einen Artikel für die Zeitung zu schreiben.

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