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Mittwoch, 26. September 2018 18° 1

Freizeit

Hier tritt die Jugend in Aktion

Seit 15 Jahren gibt es in Maxhütte-Haidhof einen Jugendtreff. Dieser bietet er ein abwechslungsreiches Angebot.
Von den Schülern der neunten Klasse im Förderzentrum Maxhütte-Haidhof

Im Jugendtreff finden auch Kicker-Turniere statt. Fotos: Förderzentrum Maxhütte-Haidhof
Im Jugendtreff finden auch Kicker-Turniere statt. Fotos: Förderzentrum Maxhütte-Haidhof

Maxhütte-Haidhof.Im Jugendtreff Maxhütte-Haidhof kommen Kinder und Jugendliche zusammen, um zu spielen, zu basteln oder gemeinsam ihre Freizeit zu verbringen. Die Schüler der neunten Klasse des Förderzentrums in Maxhütte-Haidhof testeten mit ihrem Lehrer Michael Werner die Sportgeräte und baten Rebecca Federer, die Leiterin des Jugendtreffs, zum Interview.

Ziel beim American Football ist es Punkte für das Team zu gewinnen.
Ziel beim American Football ist es Punkte für das Team zu gewinnen.

Die Tischtennisplatte und der Kicker fallen als Erstes auf, wenn man den zentral in der Stadtmitte im Mehrgenerationenhaus liegenden Jugendtreff betritt. „Unser größter Pluspunkt ist aber die Möglichkeit den Sportplatz der Mittelschule und auch die Turnhalle benutzen zu dürfen“, informiert Rebecca Federer, seit September 2017 Leiterin des Jugendtreffs. Statt Schule, Bücherei und Jugendtreff räumlich voneinander zu trennen, gehen die Angebote ineinander über. „Die Mittelschule nutzt vormittags und am frühen Nachmittag den Sportplatz, ab 15 Uhr dann der Jugendtreff. Zum Jugendtreff gehören eine Küche, ein Kickerraum und ein Gesellschaftsraum, in dem die Tischtennisplatte aufgebaut werden kann oder der für Spiele und als Freizeitbereich verwendet wird. „Auch die städtische Bücherei liegt im gleichen Gebäude und kann von unseren Besuchern genutzt werden“, sagt Federer.

Sie sperrt einen Schrank auf: Fußbälle, Basketbälle, ein American Football, Stelzen, Tennis, Federball, Volleyball, Beachball, Cricket, Frisbee…

Gibt es hier kostenloses WLAN? „Ja, und das WLAN funktioniert sogar außerhalb des Gebäudes und vor dem gesamten Rathausplatz völlig problemlos“, beruhigt Federer. Auch vorhanden sind eine WII, eine Playstation und ein Beamer, mit dem zum Beispiel Filmabende gestaltet werden. Dann zeigt Federer den vollen Spieleschrank mit fast allen bekannten Brett- und Kartenspielen.

Ziele des Jugendtreffs

„Das Angebot wird immer wieder erweitert“, erklärt Frau Federer. „Ideen und Wünsche sind willkommen.“ Und wer bezahlt das alles? „Es gibt drei verschiedene Stellen, die den Jugendtreff finanzieren“, sagt Federer. „Einen Teil zahlt die Stadt Maxhütte-Haidhof, einen Teil der bayerische Staat und einen Teil der Bund – also Deutschland.“ Die Highlights im Programm sind die Ausflüge. „Sehr beliebt ist unser umfangreiches Angebot an Ausflügen“, informiert Federer. Ihr Team gestaltet auch das Kinder- und Jugendprogramm und das Ferienprogramm der Stadt. Und das ist reichhaltig und für groß und klein interessant. So gibt es eine Fahrt nach Rom mit Besuch des Kolosseums, eine Musicalfahrt zu Mogli, Baghira und dem Bär Balu auf die Luisenburg, eine Fahrt in den Europapark Rust und zu einer Wasserskianlage. Im Programm, das auch regelmäßig an Schulen geschickt wird finden sich noch ein Geocaching-Abenteuer mit Schatzsuche, ein Sportsday mit Slackline, Hürdenlauf und Ballsportarten, eine Erlebniswanderung im Oberpfälzer Seenland oder eine Kanutour. „Auch eine Fahrt zur Westernstadt Pullman City ist für die Sommerferien geplant“, sagt Federer.

Fußball wird im Jugendtreff immer am Freitag ab 15 Uhr gespielt.
Fußball wird im Jugendtreff immer am Freitag ab 15 Uhr gespielt.

„In unserem Leitbild steht, dass der Jugendtreff eine Art zweite Familie sein will“, informiert Federer. „Wenn zum Beispiel die Eltern arbeiten, hat man hier die Möglichkeit zu spielen und Jugendliche zu treffen. Wir wollen eine sinnvolle Freizeitgestaltung anbieten, zum Beispiel Spiele wo man sich bewegen kann, oder unseren Selbstverteidigungskurs oder den Line-Dance-Kurs. Eine unserer Line-Dance-Gruppen hat schon einige Auftritte absolviert. Außerdem kochen wir zusammen oder basteln etwas. Jeder soll sich hier zu Hause fühlen. Wir wollen, dass Jugendliche zusammenkommen und etwas miteinander unternehmen und so ein Stück Lebensqualität bieten. Aber auch wenn jemand Probleme hat, kann er zu uns kommen. Hier findet er jemanden, mit dem er reden kann. Wir sind für alles und jeden da.“

Kommen und gehen

Der Jugendtreff im Mehrgenerationenhaus ist immer mittwochs und freitags von 15 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Jeden Freitag finden ab 15 Uhr der Fußballtreff und das Basteln statt. „Immer mittwochs ab 16 Uhr trifft sich die Line-Dance Gruppe und jeden dritten Mittwoch im Monat ab 15 Uhr gibt es Stricken für Anfänger“, sagt Federer. Man kann kommen und gehen wann man will. Wenn man später kommt, hängt manchmal ein Schild an der Türe: „Wir sind in der Turnhalle und spielen Fußball.“ So finden sich die Jugendlichen und man kann dann doch noch mitspielen. Den Jugendtreff besuchen Kinder ab dem Grundschulalter bis zu jungen Erwachsenen. Jeder ist willkommen. Im Angebot sind auch verschiedene Getränke: Spezi, Limo und Wasser kosten 70 Cent pro Flasche.

Es gibt mehrere Möglichkeiten sich über das aktuelle Programm und die Ausflüge zu informieren. Das gedruckte Kinder- und Jugendprogramm wird zum Beispiel an den Schulen verteilt. Auch in der Presse wird auf besondere Ereignisse aufmerksam gemacht. Auf der Homepage der Stadt kann man sich ebenso informieren und auch die Facebook-Seite vom Mehrgenerationenhaus enthält alle Informationen.

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