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Technik

Mensch und Roboter arbeiten Hand in Hand

Im BMW Werk Regensburg werden täglich rund 1100 Autos hergestellt. Schüler bekamen Einblicke in Karosseriebau und Montage.
Von der Klasse 4c der Gerhardingerschule Stadtamhof

Im Karosseriebau des BMW Werks Regensburg beobachten die Schüler die Roboter bei der Arbeit.
Im Karosseriebau des BMW Werks Regensburg beobachten die Schüler die Roboter bei der Arbeit. Foto: Klasse 4c

Regensburg.Leoni bewegt sich ruckartig nach rechts, beugt sich nach vorne und platziert ihren Arm zielsicher. Leoni ist einer von über 3000 Robotern, die an der Herstellung eines BMW beteiligt sind. Funken sprühen, wenn einzelne Roboter vorgestanzte Metallteile zusammenschweißen. Wir befinden uns im Karosseriebau des BMW Werks Regensburg.

Kurz darauf steigt uns eindeutiger Lackgeruch in die Nase. Während wir uns den Weg in die Lackiererei zu Fuß vornehmen, werden die Karosserien auf Fließbändern dorthin transportiert. Wir stehen gebannt vor meterhohen Glaswänden. „Die Roboter sehen aus wie überdimensional große Seepferdchen mit verlängertem Rüssel“, meint Katharina und drückt ihre Nase gegen die Glaswand.

Roboter besprühen hier die Karosserien mit vier verschiedenen Lackschichten. Diese sind zusammen nur so dick wie ein Blatt Papier. „Der Kunde kann zwischen nahezu unendlich vielen Lackfarben wählen“, erklärt die BMW-Mitarbeiterin Alexandra Meiler, die uns während der Führung begleitet. Ein weiteres Fließband befördert die lackierten Autoskelette in die Montage.

Die Schüler in der Kantine des BMW Werks Regensburg Foto: Klasse 4c
Die Schüler in der Kantine des BMW Werks Regensburg Foto: Klasse 4c

Dort beobachten wir Arbeiter, die in Sekundenschnelle verschiedene Teile wie Stoßfänger, Gurte und Sitze an der Karosserie befestigen. Dann spricht Alexandra Meiler plötzlich von einer „Hochzeit“. Wir wundern uns und beobachten kurz darauf, wie das Getriebe mit der Karosserie verbunden wird – für immer. Das also ist mit „Hochzeit“ im BMW Werk gemeint. Auf einer Informationstafel lesen wir erstaunt, dass bei diesem Fertigungsschritt innerhalb von 50 Sekunden 30 Verschraubungen vorgenommen werden können.

Nebenbei erfahren wir, dass hier täglich etwa 1100 Fahrzeuge von mehr als 9000 Mitarbeitern hergestellt werden. Die Führung durch das BMW Werk ruft bei uns Begeisterung für die moderne Autoherstellung hervor. Vielleicht genau das, was BMW mit der Führung erreichen will: Menschen aller Altersgruppen für die technischen Möglichkeiten des Autobaus zu interessieren.

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