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Zeitung in der Schule
Mittwoch, 15. August 2018 27° 3

Ausflug

Mit dem Fahrrad ins Kloster Ensdorf

Stockbrot und Lagerfeuer: Grundschüler aus Kallmünz erlebten interessante Tage im Schullandheim. Geschlafen wurde wenig.
Von der Klasse 4b der Lasslebenschule Kallmünz

Das Radeln machte den Schülerinnen und Schülern viel Spaß. Foto: Zimmermann
Das Radeln machte den Schülerinnen und Schülern viel Spaß. Foto: Zimmermann

Ensdorf.Ins Kloster ja …, aber doch lieber ins Schullandheim des Klosters Ensdorf radelte die Klasse 4b der Laßlebenschule Kallmünz genau 25,5 Kilometer. Aufgeregt waren wir alle: Schaffen wir die Strecke? Passiert ein Unfall? Hat jemand eine Panne? Aber nichts dergleichen geschah zu unserem Glück! Wir hatten durch unsere Lehrerin eine gute Vorbereitung und zusätzlich fachkundige Begleitung während der Fahrt. Nicht zuletzt hatten wir wunderbares Radlwetter. Die Natur zeigte sich von ihrer schönsten Seite: Bei frühlingshaften Temperaturen blühten die verschiedenen Obstbäume; die Wiesenblumen strahlten in gelb, blau, weiß und violett. Wir erlebten und bestaunten die grüne und üppig blühende Natur, während wir dahin radelten. Nicht erschöpft, sondern gut gelaunt und stolz über unsere Leistung kamen wir in Ensdorf an.

Bienenzucht und Abenteuerspiele

Gleich nach der Ankunft bekamen wir eine Führung durch das Kloster und das Schullandheim. Zu bestaunen gab es die neu restaurierte, prächtige Asamkirche und die schönen großzügigen Klosterräumlichkeiten mit einem gut ausgestattetem Spielezimmer. Danach suchten wir den Speisesaal auf und bekamen leckeres Essen. Nach der Mittagspause trafen wir uns in der Eingangshalle auf dem Sofa und erzählten uns Geschichten. Jeden Tag gab es tolle Workshops, wie zum Beispiel Trommeln, Interessantes zur Erdgeschichte, zur Bienenzucht, Abenteuerspiele im Wald, sowie Lagerfeuer mit Stockbrot. Abends in der Gemeinschaft vorm Lagerfeuer zu sitzen, wenn es dämmert und die Dunkelheit einbricht, war für alle ein schönes Erlebnis. Das Stockbrot, das uns Pater Robert zubereitete, schmeckte einfach fantastisch. Besonderen Spaß machte es uns, „Räuber und Gendarm“ auf dem weitläufigen Klostergelände zu spielen. Geschlafen wurden nur wenige Stunden, denn wann ist man schon mit der ganzen Klasse Tag und Nacht zusammen?

Die Zeit verging wie im Flug und so radelten wir schließlich zwei Tage später wieder zurück, denn unsere Eltern erwarteten uns schon mit Spannung. Die Wiedersehensfreude war groß und es gab viel zu erzählen.

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