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Biologie

Schüler sind als „Forscher“ unterwegs

Im Naturkundemuseum sind wir tierischen Baumeistern auf der Spur. Unser Text ist in einfacher Sprache geschrieben.
Von der Klasse BST 2 der Pater-Rupert-Mayer-Schule

Die Schüler beantworten die Forscherfragen, etwa zu Biber und Eisvogel. Foto: Katharina Liedl
Die Schüler beantworten die Forscherfragen, etwa zu Biber und Eisvogel. Foto: Katharina Liedl

Regensburg.„Hm… das riecht gut!“ In unserer Forscherkiste finden wir zwei Fläschchen. Wir dürfen daran riechen. In einem riecht es gut nach Zitrone. Im anderen ist Bibergeil. Es riecht streng und erdig. Manche Schüler finden den Geruch unangenehm. Andere finden den Geruch gut. Mit Bibergeil markiert der Biber sein Revier. Auch jedes Mitglied der Biberfamilie fettet sein Fell mit eigenem Bibergeil ein. An dem Geruch erkennen sich die Biber wieder. Im Mittelalter haben die Menschen aus Bibergeil Medizin gemacht. Es sollte gegen Kopfschmerzen helfen. Das ist aber schon sehr lange her.

Wir sind heute im Naturkundemuseum Oberpfalz in Regensburg. Die Naturpädagogin Brigitta Ullrich führt uns herum. Im Museum gibt es auch einen Biber. Er ist in einem großen Schaukasten ausgestellt. Der Biber ist sehr groß. Und sehr schwer. Manche Männchen werden bis zu 30 Kilo schwer.

Die Zähne des Bibers sind orange. Foto: Katharina Liedl
Die Zähne des Bibers sind orange. Foto: Katharina Liedl

Der Biber nagt Bäume am Flussufer ab. Die fallen dann um. Dann staut sich das Wasser. Aus Ästen baut sich der Biber eine Biber-Burg. Darin wohnt er mit seiner Familie.

Von Brigitta Ullrich bekommen wir einen „Fragebogen für Forscher“. Wir sollen viele Aufgaben lösen. Und die richtigen Buchstaben für das Lösungswort finden.

Auch lebendige Tiere gibt es im Museum

Neben dem Biber „fliegt“ in dem Schaukasten ein Eisvogel. Der Eisvogel baut seine Höhle 40 bis 80 Zentimeter tief in eine Ufer-Böschung. In der Höhle liegen auch Eier vom Eisvogel. Seine Federn sind oben blau und unten orange. Orange sind auch die Zähne vom Biber. Das müssen wir für die Forscherfragen entdecken.

Im Museum gibt es viele Tiere in Glaskästen. Diese Kästen nennt man Vitrinen. So kann man die Tiere sehr gut anschauen. Von allen Seiten. Manche Tiere sind lebendig. Die sind dann in Terrarien. Es gibt Frösche, Fauchschaben und Bienen. Und sogar Streifenhörnchen in einem großen Gehege.

Spinnen brauchen langen Faden

Auch Wespennester gibt es zu sehen. Foto: Katharina Liedl
Auch Wespennester gibt es zu sehen. Foto: Katharina Liedl

In unseren Forscherkisten finden wir verschiedene Sachen. Holzspäne vom Biber. Oder Papier ähnlich wie von der Wespe. Die knabbert Holz ab und mischt es mit ihrem Speichel. Daraus baut sie das Wespennest. Es gibt im Museum große und kleinere Nester. Diese bestehen aus ganz vielen Waben. Das sieht toll aus. So wie das Spinnennetz von der Kreuzspinne. Sie hat ein Kreuz auf ihrem Rücken. Die Spinne braucht 20 Meter Faden für ihr Netz. Brigitta Ullrich hat uns das gezeigt. Mit einem Wollknäuel. Und wie die Spinne ihre Beute umwickelt. In 15 Sekunden. Das ist sehr schnell.

Kleiner Vogel baut viele Nester

Naturpädagogin Brigitta Ullrich führt die Schüler durch das Museum. Foto: Katharina Liedl
Naturpädagogin Brigitta Ullrich führt die Schüler durch das Museum. Foto: Katharina Liedl

Noch schneller ist der Specht. Wenn er an den Baum hämmert. Das kann man kaum nachmachen. Der Specht baut seine Höhle in alte, kranke und auch gesunde Bäume. In die Höhle legt das Weibchen vom Specht die Eier.

Der Zaunkönig baut viele Nester. Das Weibchen vom Zaunkönig sucht sich dann eines aus, das ihr gefällt. Er ist einer der kleinste Vögel, die es bei uns gibt. Brigitta Ullrich spielt uns seinen Gesang vor. Das ist schön zu hören.

Im Wald-Zimmer suchen wir den Fuchs. Und seine zwei Jungen. Dann haben wir alle Buchstaben zusammen. Für unseren Lösungssatz. Der ist richtig. Wir verraten ihn aber nicht. Damit noch viele Schüler das Naturkundemuseum erforschen können. Für uns war es ein sehr schönes Abenteuer. Wir haben viel erlebt. Und gelernt.

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