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Ausbildung

Vom Tellerwäscher zum Hoteldirektor

Bei Eckert in Regenstauf lernen angehende Fachkräfte für Hotel und Gastronomie. Die Karrierechancen in dem Bereich sind gut.
Von der Klasse 8c des Werner-von-Siemens-Gymnasiums Regensburg

Wie man einen Tisch korrekt und stilvoll deckt, lernen die Teilnehmer im Barocksaal. Foto: Laura Wenzel
Wie man einen Tisch korrekt und stilvoll deckt, lernen die Teilnehmer im Barocksaal. Foto: Laura Wenzel

Regenstauf.Ein langgezogener Raum im barocken Stil mit großen Fenstern, die von schweren Vorhängen gesäumt sind, mit einem rotgemusterten Teppich und einem glamourösen Kronleuchter – das ist der Lehrserviersaal, in dem an der Hotelfachschule der Eckert Schulen in Regenstauf die Kunst des Tischdeckens und Servierens einstudiert wird.

Wir sind beeindruckt von diesem stilvollen „Klassenzimmer“, in dem uns die Marketingleiterin Andrea Radlbeck und die Schulleiterin Petra Mayer begrüßen. An den Eckert Schulen werden unter anderem Fach- und Führungskräfte im Bereich Gastronomie und Hotellerie ausgebildet. Seit über 40 Jahren entscheiden sich junge Menschen, in Regestauf zum Beispiel die Weiterbildung zum Hotelbetriebswirt, zum Küchen- oder Hotelmeister zu absolvieren.

Koch werden vor allem Männer

Schulleiterin Mayer betont die Notwendigkeit einer praxisnahen Ausbildung und erläutert die Karrierechancen in der boomenden Tourismus-Brache, die mit einem Bachelor- oder Masterstudiengang vergleichbar sind. Auch der Aufstieg zum Hoteldirektor im eigenen Betrieb ist über eine Fortbildung bei den Eckert Schulen möglich.

Nebenan, in der Lehrküche, befinden sich zwölf voll ausgestattete, blitzblank polierte Arbeitsplätze. Hier zaubern die angehenden Köche – übrigens zu 80 Prozent Männer – zu Übungszwecken alle denkbaren Köstlichkeiten von der Suppe bis zum Dessert, die sie anschließend selbst verspeisen.

Das Bildungsangebot der Eckert Schulen reicht vom Staatlich geprüften Techniker über Ausbildungsberufe und Meisterlehrgänge bis hin zu Umschulungsmaßnahmen und Programmen zur beruflichen Rehabilitation; damit sind die Eckert Schulen eines der größten privaten Bildungsunternehmen in Deutschland. Dank der intensiven Beratung und der flexiblen Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung in Voll- oder Teilzeit wird eine Abschlussquote von 98 Prozent erreicht. Durch die enge Vernetzung mit zahlreichen Betrieben gestaltet sich die Jobsuche für viele Absolventen einfach. Die nächste Gelegenheit, sich auf der Jobbörse umzusehen, besteht am 4. April: 65 Unternehmen, die auf der Suche nach Fachkräften sind, werden sich dann in Regenstauf vorstellen.

Kindergarten und Fitnessstudio

Der Eckert-Campus, der sich über eine Fläche von 54 Fußballfeldern erstreckt, gleicht einem eigenen Stadtteil, denn hier wird nicht nur gelernt und gearbeitet, sondern auch gelebt: Es gibt elf Wohnheime – in einem sind auch Haustiere erlaubt –, attraktive Freizeiteinrichtungen vom Fitnessstudio bis zum Freibad, ein Gesundheitszentrum, einen Kindergarten, Mensen und Cafeterien und vieles mehr, so dass sich die Schüler rundherum wohlfühlen können.

Die Lernenden werden hier „Teilnehmer“ genannt, sie haben oft schon Berufserfahrung und sind manchmal älter als ihre Lehrer. Marketingleiterin Andrea Radlbeck erklärt, dass sich die Eckert Schulen das „360-Grad-Konzept“ zum Programm gemacht haben. Das bedeutet, die Lernbedingungen, die angestrebten Abschlüsse und Qualifikationen sowie die persönliche Situation der Teilnehmer werden individuell aufeinander abstimmt.

Planungen für den Abi-Ball

Im Barocksaal werden wir nun selbst zu Eventmanagern und planen entweder eine Filmpremiere oder den Abiturball: Dort soll ein roter Teppich ausgerollt werden, die Dekoration in Schwarz-Weiß sorgt für ein festliches Ambiente, Sektpyramide und exquisite Häppchen dürfen nicht fehlen…

Auch in den Pausen sind die Lernenden an den Eckert Schulen bestens versorgt. Foto: Laura Wenzel
Auch in den Pausen sind die Lernenden an den Eckert Schulen bestens versorgt. Foto: Laura Wenzel

Zum Abschluss unseres Besuchs folgen wir den leckeren Gerüchen durch die verwinkelten Gänge vom Barocksaal in die Mensa. Ein Blick in die Vitrine, in der die Tagesgerichte ausgestellt sind, zeigt, dass die Lernenden auch in den Pausen bestens versorgt sind. Das kulinarische Angebot bietet für jeden Geschmack etwas und reicht von deftig bis gesund. Egal, was man wählt, für einen Nachtisch sollte man auf jeden Fall Platz auf dem Tablett und im Magen reservieren.

Die Eckert Schulen

  • Geschichte

    Gegründet wurden die Eckert Schulen 1946 in Regensburg von Ingenieur Peter Eckert. Heute gehören sie zu den größten Weiterbildungsanbietern in Deutschland.

  • Info-Tage

    Informieren kann man sich über das Aus- und Weiterbildungsangebot in Regenstauf bei den regelmäßigen Info-Tagen. Die nächsten Termine sind am Samstag, 16. März, um 10 Uhr sowie am Samstag, 6. April, um 10 Uhr. Daneben gibt es Infoabende zu bestimmten Ausbildungsrichtungen an den Standorten, etwa am 14. März um 18 Uhr in Regensburg oder am 2. April um 18 Uhr in Neumarkt.

  • Jobbörse

    Teilnehmer der Aus- und Weiterbildungen haben am 4. April wieder Gelegenheit, sich auf der Jobbörse umzusehen: 65 Unternehmen, die auf der Suche nach Fachkräften sind, stellen sich in Regenstauf vor.

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