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Interview

Ein Recht auf gewaltfreie Erziehung

Frauke Riegelsberger-Ganglmeier vom Kinderschutzbund Regensburg erläutert im Interview die Ziele ihrer Organisation.

Frauke Riegelsberger-Ganglmeier ist Vorsitzende des Regensburger Kinderschutzbundes. Foto: Valentin Pistohl
Frauke Riegelsberger-Ganglmeier ist Vorsitzende des Regensburger Kinderschutzbundes. Foto: Valentin Pistohl

Regensburg.Wie hilft der Kinderschutzbund Regensburg Kindern?

Wir haben zurzeit drei Projekte: Die „Hoffnungsfunken“ sind Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren, die andere Jugendliche am Telefon ehrenamtlich beraten. Die Gespräche laufen anonym über 16 Standorte in ganz Deutschland, einer davon befindet sich in Regensburg. Bei „kopfhoch“ bekommen Kinder und Jugendliche in unserem Online-Chat, per Telefon oder in Einzelgesprächen Hilfe von unseren Fachberatern. Dieses Projekt gibt es nur in der Oberpfalz. Und dann haben wir noch unsere Familienpaten.

Wie finanzieren Sie Ihre Projekte?

Wir finanzieren unsere Projekte bzw. unsere hauptberuflichen Mitarbeiter über Spenden und durch Zuschüsse vom Jugendamt des Landkreises Regensburg. So werden auch die Telefonkosten der „kopfhoch“-Initiative und der „Hoffnungsfunken“ gedeckt. Für die anrufenden Kinder und Jugendlichen sind die Gespräche nämlich kostenlos.

Haben Sie auch politischen Einfluss? Wenn ja, was haben Sie bisher bewerkstelligen können?

Nein, wir als Kreisverband haben keinen Einfluss, aber der Bundesverband leistet Lobbyarbeit bei den Abgeordneten. Ein großer Erfolg war das „Gesetz zur Ächtung von Gewalt in der Erziehung“ vom 2. November 2000, das Kindern ein Recht auf gewaltfreie Erziehung garantiert.

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